Timo, 1. das appeal projekt ist Teil des KDE-Projektes. Es befasst sich mit der Benutzbarkeit von KDE und deren Verbesserung. KDE ist schon aufgrund seines offenen Community Charakters prinzipiell interkulturell und geschlechtsunspezifisch.
Die Benutzeroberfläche von KDE wird seit Jahren von dem Projekt systematisch verbessert, teilweise mit kommerziell unterstützten Entwicklungen seitens der Linux Distributoren, z.B. SUSE/Novell. Hier wurden und werden Systematische Usability Studien einzelner Aspekte durchgeführt, ausgewertet und in das Projekt eingebracht. 2. Es sind an der Entwicklung und Organisation von KDE Frauen beteiligt. Der offene Charakte wird unter anderem darin dokumentiert, dass der KDE e.V. als Präsitent eine Präsidentin hat. Grundsätzlich wird extrem hohen Wert auf die Gleichbehandlung von Mann und Frau gelegt. Frauen arbeiten sowohl in der Entwicklung, Usability, Marketing (incl. Events etc) und Organisation, - also ohne spezifischen Schwerpunkt. 3. Die wurden meines Wissens schon alleine aufgrund des liberalen Grundgedankens von KDE nie separat untersucht. Wünsche in dieser Richtung sind bisher nicht eingegangen. Standarmässig werden Texte, Dokumentation, Icons und andere Darstellungen auf nichtdiskriminierende Inhalte getestet. Das ist integraler Teil des Community Prozesses dem KDE folgt. Hinweisen auf Diskriminierung werden immer direkt nachgegangen. Erfahrungen zeigen, dass kulturelle Diskriminierungen für ein weltweites Projekt schwieriger auszuschliessen sind als diese zwischen Mann und Frau. Für letzere sind mir keine Kritiken bekannt. Der offene Community Aspekt verhindert generell die Unterdrückung von Hinweisen zur geschlechtsspezifischer Diskriminierung, da solche Diskussionen automatisch immer in der "Öffentlichkeit" geführt werden. Dieser Regelkreis ist bei kommerzieller Software weniger stark ausgeprägt. 4. Meines Wissens nein. Was mir bekannt ist, ist eine tendentiell unterschiedliche Vorgehensweise bei der Lösung von Anforderungen. Das KDE unterschiedlich Wege bei der Lösung standardmäßig vorsieht scheinen diese Aspekte ausreichen abgedeckt. 5. KDE selbst ist nicht auf eine spezielle Anwendergruppe spezialisiert. Vielmehr entwickeln sich die Anwendergruppen seit Jahren nach den von KDE bereitgestellten Funktionalitäten bzw. wächst mit dem Durchdringungsgrad von Linux und Open Source im Markt. KDE stellt speziell für Ältere und Behinderte gesonderte anpassbare Benutzerschnittstellen bereit. Je nach Behinderung und deren Grad können diese speziell an die Bedürfnisse der Behinderung angepasst werden. KDE steht in diesem Punkt mit an der führender Stelle. * Tino Rei?e <[EMAIL PROTECTED]> [061202 13:50]: > Hallo KDE-Team, > > mein Name ist Tino Reiße. Ich studiere Informatik an der > FH-Braunschweig/Wolfenbüttel. Im Seminar ?Diversity Ansätze in der > Produktentwicklung? untersuchen wir in 2 konkurierende Gruppen (KDE > vs. Vista) in wieweit Genderaspekte bei der Entwicklung berücksichtigt > wurden bzw. welchen Anteil Frauen am KDE-Projekt haben. > > Da Appeal eins der wenigen Projekte ist an denen sich Frauen beteiligen > wende ich mich an Sie und habe in diesem Zusammenhang einige wenige Fragen: > > 1.Wurde auf Gender Aspekte in der Entwicklung von KDE Rücksicht genommen? > > 2.Wie viele Frauen arbeiten am KDE Projekt mit und in welchen Bereichen > arbeiten sie hauptsächlich? > > 3.Gibt es unterschiedliche Nutzungsgewohnheiten bei Männern und Frauen? > 4.Haben Sie unterschiedliche Anforderungen an die Gestaltung der > Oberfläche bei Männern und Frauen festgestellt? > > 5.Gibt es im Moment Bemühungen sich weitere Zielgruppen zu > erschließen(z.B. in Bezug auf Alter, Geschlecht, Nationalität, > Behinderungen...)? > > > > Wir würden uns sehr auf eine Antwort freuen und stellen Ihnen unser > fertige Arbeit (wenn Sie interessiert sind) natürlich gerne zur Verfügung. > > Mit freundlichen Grüßen > > Tino Reiße > > [EMAIL PROTECTED] > FH-Braunschweig/Wolfenbüttel > http://www.fh-wolfenbuettel.de/cms/de/fbi/index.html > > _______________________________________________ > Appeal mailing list > [email protected] > https://mail.kde.org/mailman/listinfo/appeal -- _ Dr. Stefan Werden ----------------------------------------------------------------- Oberwiesenthalerstraße 12 | Tel: +49 - (0)9123 - 962926 91207 Lauf | Mobile: +49 - (0)179 - 5003814 BRD/FRG | E-Mail: [EMAIL PROTECTED] ----------------------------------------------------------------- _______________________________________________ Appeal mailing list [email protected] https://mail.kde.org/mailman/listinfo/appeal
