Moin,

ich habe gerade die besagte Version herausgegeben.

Die Version 3 ist nun die dritte Generation von Libchipcard, und die beste :-)
Version 3 ist mit Version 2 nicht kompatibel, beide koennen aber parallel 
installiert sein und wechselseitig genutzt werden.

Dazu besteht allerdings kein besonderer Grund, denn die Bibliotheken und 
Programme, die bisher Libchipcard2 genutzt haben, koennen auch die Version 3 
nutzen (also z.B. AqHBCI->AqBanking->Gnucash/KMymoney/QBankManager).

Es gab hier eine Menge interner Aenderungen, die ich gar nicht alle 
aufzaehlen moechte, nur ein Ueberblick:
- der Server macht jetzt nur noch Ressource-Management
- der Client macht nun die Umsetzung von Kommandos auf die verschiedenen 
Karten- und Lesertypen
- es wurde eine neue, abstraktere API fuer Clients geschaffen (die alte, 
grundsaetzlich leistungsfaehigere aber auch umfangreichere API ist in leicht 
abgewandelter Form aber noch verfuegbar)

Diese Aenderungen erlauben es demnaechst, dass auch eine aktuelle Version von 
Libchipcard vollstaendig unter Windows einsetzbar wird. Damit kann man dann 
beispielsweise auch die neuen Windows-Ports von Gnucash mit Chipkarten 
verwenden (ist bisher aber noch nicht realisert).

Es wurden zudem einige Fehler behoben, die in Libchipcard2 noch vorhanden 
waren (und dort in der CVS-Version aber groesstenteils auch schon behoben 
sind), und die XML-Dateien wurden deutlich entruempelt.


Der Server von Libchipcard3 verfuegt nun ueber 3 leistungsfaehige Arbeitsmodi.

StandAlone
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Dieser Modus entspricht dem Server von Libchipcard2. Er bedient nur lokale 
Geraete (also solche, die an den gleichen Rechner angeschlossen sind wie der 
Server).


Slave
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In diesem Modus richtet der Server wie gewohnt alle gefundenen Leser ein, 
startet sie aber nicht selbst. Auch nimmt ein als Slave konfigurierter Server 
keine Client-Verbindungen an und startet auch keine Services. Er leitet 
lediglich die Informationen ueber verfuegbare Leser an den Server weiter, der 
diese Leser dann automatisch aufnimmt und seinen Clients zur Verfuegung 
stellt. 
Dieser Modus ist gedacht fuer Thin-Clients (z.B. in Arztpraxen), die sich 
somit an einem im Master-Modus (siehe unten) konfigurierten Server an- und 
abmelden koennen (sozusagen hotplugging im Netzwerk).


Master
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Der Master-Modus ist im Prinzip ein StandAlone-Server, der zusaetzlich auch 
Verbindungen von Slaves akzeptiert. Er nimm Client-Verbindungen an, startet 
bei Bedarf Services (wie z.B. den KVK-Service) und stellt die eigenen sowie 
Slave-Leser seinen Clients und Services zur Verfuegung.


Ueber ausgiebige Tests und Rueckmeldungen wuerde ich mich sehr freuen, da ich 
im Augenblick die Zeit habe mich um Anfragen zu kuemmern :-)


Gruss
Martin

-- 
"Things are only impossible until they're not"

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LibChipcard - http://www.libchipcard.de/

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