Politiker fordern Verschl�sselungsverbot Wie zu vermuten war, werden die Ereignisse vom vergangenen Dienstag auch die zuk�nftige Diskussion �ber Themen wie "Datenschutz" und "Privatsph�re" beeinflussen. Das Wired Magazine berichtet �ber erste Bestrebungen der US-Politik zur Einschr�nkung von Verschl�sselungsverfahren. http://www.wired.com/news/politics/0,1283,46816,00.html http://www.intern.de/news/2105.html So wird von einigen Politikern im US Congress bereits ein globales Verbot von Verschl�sselungs-Software und -Hardware gefordert, wenn dem Staat und damit den Strafverfolgern und Geheimdiensten kein Hintert�rchen zur Entschl�sselung geboten wird. Diese "Hintert�r" k�nnte beispielsweise darin bestehen, in einem Key Escrow-Verfahren einen "Zweitschl�ssel" bei einer �ffentlichen Stelle zu hinterlegen. Staatliche Stellen k�nnten dann Zugriff auf diese Zweitschl�ssel nehmen. Neu sind Vorschl�ge wie das Key Escrow ja nicht gerade. Doch nach der Katastrophe vom Dienstag befinden sich die politischen Falken auf dem Vormarsch und fordern nach mehr Rechten f�r die Strafverfolger und Geheimdienste. Ihr Argument ist es dabei, dass Terroristen und gerade der vermutliche Drahtzieher der Anschl�ge, Usama bin Ladin, freien Zugang zu allen m�glichen Verschl�sselungsverfahren haben und diese auch weidlich nutzen. Die Hoffnung der Politiker, durch Verbote oder Hintert�ren an dieser Situation etwas �ndern zu k�nnen, scheint allerdings nicht sehr realit�tsbezogen. Auch wenn solche Ma�nahmen eingef�hrt werden sollten, bieten sich immer noch gen�gend M�glichkeiten zu ihrer Umgehung. | [aspdecoffeehouse] als [email protected] subscribed | http://www.aspgerman.com/archiv/aspdecoffeehouse/ = Listenarchiv | Sie k�nnen sich unter folgender URL an- und abmelden: | http://www.aspgerman.com/aspgerman/listen/anmelden/aspdecoffeehouse.asp
