Hallo!

> Wie bitte? Bei einem Gratisangebot mu� ich den Benutzer auch noch
fragen,
> ob ich mich mit Werbung finanzieren darf?

Ne, wir reden davon, dass Du m�glichst viele Nutzer f�r ein Angebot
begeisterst, so dass Du auch Kapital herausschlagen kannst, sei es �ber
Werbung oder sei es direkt.

Alle Zwangsma�nahmen - wie Ver�nderung der Browserkonfiguration - oder
z. B. Zulassungsbeschr�nkungen - wie "kein NN4" oder "nur mit JS" -
tragen nicht dazu bei, dass mehr Besucher auf die Seite kommen, sondern
eher zum Gegenteil. Insofern sinken auch die Einnahmen aus Werbung.

Andererseits macht Werbung, wenn sie unerw�nscht ist, auch wirklich
keinen Sinn. Wer sich die M�he macht, einen WebWasher zu installieren,
ist f�r die Werbung nun wirklich nicht empf�nglich. Irgendwann merken
das auch die Werbetreibenden und die Konsequenz: wieder sinken die
Einnahmen aus Werbung.

Deshalb "Permission Marketing": "Sorry, hier kommst Du nicht weiter,
weil Du WebWasher installiert hast, oder die Anzeige von Werbung
anderweitig unterdr�ckst" ist zum Beispiel viel benutzungsfreundlicher
als das Austricksen der Browser und des Manipulieren der
Browsereinstellungen. Oder "One-to-One-Marketing": Schnuppern mit
Werbung und hochwertiger Content gegen Cash.

> >Aber Vermarktungschancen f�r Zwangswerbung gibt es ganz bestimmt. Ich
> >w�rde so etwas mit Flash und XML machen. Nach jeder Seite Content
eine
> >Seite Werbung (f�r 2 Minuten, ohne Button).
> 
> mir geht's eigentlich nur um den technischen Aspekt. Gehen tut's
sicher,
> frage ist, wie aufwendig es ist (zu programmieren).

Am Beispiel von Erotikseiten kann man nachvollziehen, was der Anwender
bereit ist zu erleiden, wenn er wirklich scharf ist auf den Content. Von
"jedes Schlie�en eines Fensters �ffnet ein bis zwei neue Fenster" bis
hin zu 0190er Einwahlprogrammen wird fast alles praktiziert.

Es gibt auch Umfragen, nach denen viele Benutzer bereit sind, f�r guten
Content zu zahlen. Allerdings misstraue ich solchen Umfragen sehr. Wenn
die Nachrichten im Internet etwas kosten, dann stellen viele halt doch
fest, dass sie die im Radio auch h�ren k�nnen.

Freundliche Gr��e
Joachim van de Bruck



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