Generell kenn ich zwei Strategien zur Serverabsicherung

A) halbwegs wichtiges System. Dann l�uft ein Hotbackup Server neben
dran, der die Daten vom Lifesystem repliziert bekommt.  Da es ein
transactionsbasiertes System ist, ist das ja machbar. Es werden nur die
�nderungen �bertragen. 

B) nicht so wichtiges System (oder Sparflammensystem), dann wird das
Plattensystem relativ ausfallsicher gestaltet (RAID 5 ist da eine
Standardl�sung).   Zum Wiederaufsetzen eines neuen Systems oder einer
Kopie existieren vollst�ndige Scripts, die die DB mit allen Komponenten
anlegen. Und die Daten selbst werden mit BCP geladen bzw. zum Backup
gesichert.  Beim Scripten hilft �brigens der Enterprise Manager
gewaltig. 

Was ich nicht wirklich kenne sind die ganzen neuen HA (high
availability) options. 

Bin zwar ein paar Jahre nicht mehr direkt in dem Gesch�ft; wohl aber
User von wichtigen Company-Systemen.  Ein ausgefallener SQL Server ist
mir noch nie untergekommen.  In einem Rechenzentrum mit ca 120 Servern
(File, Mail, Print, SQL, etc.). Das worst case Scenario hatten wir vor
vielen Jahren mit einem OS/2 SQL Server.  Im Plattensystem war das
Verzeichnis rekursiv endlos tief geschachtelt.  Device files gab es
�berhaupt keine mehr.  Aber der Server lief und spuckte Daten aus.
Tags�ber hektische Betriebsamkeit; in der Nacht dann unerlaubterweise
das System auf einem NT Rechner neu aufgesetzt, Daten kopiert und am
n�chsten Tag die Schultern eingezogen  ;-)


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Thema Doku

Ich denke Du hast in der Praxis viel mehr mit Datenbankinkonsistenzen
(echte, die mit dbcc auffallen und unechte, weil etwa Daten keinen Sinn
ergeben), �bergelaufenem Transaction Log (glaub das ist in den neueren
Versionen gefixt),  Indexoptimierung, etc. zu tun als mit
Datenbankrestaurierung.  Um trotzdem beim Restore zu bleiben: ich w�rde
ich mir die Originaldoku reinziehen.  SQL Online sollte gen�gend
Lesestoff zum Thema bieten. 

Genauso die MSDN (etwa
http://msdn.microsoft.com/library/default.asp?url=/nhp/Default.asp?conte
ntid=28000409) oder TechNet (etwa
http://www.microsoft.com/technet/treeview/default.asp?url=/technet/prodt
echnol/sql/maintain/operate/opsguide/default.asp  - dort spezifisch das
Chapter 7: Problem and Incident management).  Auch relevant in dem
Zusammenhang:  http://www.microsoft.com/sql/techinfo/reskit/default.asp 

Oder groups.google.de und dort mal suchen, was andere an [schlechten]
Erfahrungen gesammelt haben. 

Und zuletzt ist vielleicht eine Aussage von Gartner (oder war es ITIL?)
interessant:  Die Ursache von Systemausf�llen ist in 70% oder 80% der
F�lle in den Bedienmannschaft (people) oder den Prozessen (processes)
begr�ndet. Nur der Rest ist Hard- oder Softwareausfall. 


-- 

Viele Gr��e
Hubert Daubmeier 



-----Original Message-----
From: Karin WALTER [mailto:[EMAIL PROTECTED]] 
Sent: Saturday, November 03, 2001 1:28 PM
To: AspGerman Kaffeehaus
Subject: [aspdecoffeehouse] AW: SQL Server 7.0 Import Funktion


Hallo Hubert,

danke Dir und auch Claudius erst mal f�r den Tipp. 

Aber ich glaube fast mein Problem liegt daran das beim Import die System
Tabellen nicht wirklich upgedatet werden  und daher die Benutzer nicht
erkannt werden, obwohl ich das auch nicht vestehe. Wie es scheint muss
ich mir da noch ein paar B�cher besorgen, in meinen ist das nicht so
ganz klar beschrieben. Da steht zum Teil immer nur wie es gemacht wird,
ich m�chte aber wissen was die einzelnen Optionen genau bewirken.

Wnn jemand gute Links zur Import/Export und Backup/Restore zum SQL
Server 7.0 kennt, w�re ich aber auch dankbar (Die MS Links kenne ich so
ziemlich alle). 

Was mich auch interessieren w�rde ist, wie eure Disaster Recovery
Strategien bzw. Pl�ne in Bezug auf SQL-Server  aussehen?

sch�nes Wochenende w�nsche ich allen
lg.
Karin


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