Hallo!

Auch ein frohes neues!!!

Der Tipp mit dem Upsizen aus Access funktioniert mit Access XP sehr gut,
aber nicht unbedingt mit fr�heren Versionen. Abgesehen davon, dass es in
meinen Augen viele gute Gr�nde f�r Office XP gibt, ist ein Umstieg �ber
XP auf SQL Server schon recht aufwendig. ;-)

Um in den Microsoft-Seiten etwas zu finden, hat MS jetzt selber ein Tool
entwickelt, dass angeblich sehr gut sein soll (keine eigenen
Erfahrungen). Du findest den "Microsoft Online Concierge" in einer
Trial-Version aber leider nur in den Subscriber Downloads der MSDN,
musst also registrierter Benutzer der MSDN sein.

Zu den Unterschieden:

Schau Dir zun�chst die Datentypen in SQL Server an, und entscheide,
 - wann Du VARCHAR, CHAR, NVARCHAR oder NCHAR einsetzen musst
 - welche MEMO-Felder ebenfalls VARCHAR werden

Dann musst Du die Abfragen anpassen. Ja/Nein-Felder und Datumsfelder
ben�tigen hier ggf. Korrekturen im SQL-Code. Wenn Du die SQL-Statements
in der Applikation erzeugst, hast Du hier die meiste Arbeit. Deshalb
pl�diere ich ja immer f�r die Verwendung von Abfragen/Views, weil damit
die Wartung so viel einfacher ist.

Wenn Du in Access referentielle Integrit�t einsetzt, dann musst Du in
SQL-Server die entsprechenden Trigger-Prozeduren schreiben.

Als n�chstes schaust Du Dir den Query Analyzer an. Damit kannst Du
SQL-Befehle sehr komfortabel testen und auch gleich die Views und Stored
Procedures entwickeln.

F�r gruppierte Abfragen solltest Du Dir "GROUP BY ... WITH CUBE/ROLLUP"
ansehen.

Je besser Du Dich mit Gespeicherten Prozeduren, Benutzerdefinierte
Funktionen und Triggern auskennst, desto besser wirst Du die Datenlogik
umsetzen k�nnen. Ziel ist, dass alle Funktionen f�r Datenintegrit�t,
Datensicherheit und die datenbezogene Gesch�ftslogik ausschlie�lich in
der Datenbank vorgehalten werden. Das ist nicht nur performanter,
sondern vor allem auch einfacher und sicherer.

Wenn man Projekte sowohl f�r Access als auch SQL Server entwickelt gibt
es Hindernisse: Entweder hat man zwei verschiedene Applikationen oder
man nutzt SQL Server nur halb. Ich pers�nlich mache dann nur eine
Applikation, die in der Access-Variante weniger Funktionen hat. Mit
Hilfe von ADO kann man dann Code schreiben, der sowohl mit Access als
auch mit SQL Server funktioniert.

Ansonsten w�nsche ich Dir viel Spa� mit SQL Server. Bisher war noch
jeder, den ich kenn, nach erfolgreichem Umstieg begeistert, vor allem
wenn er vorher Oracle oder mySQL im Einsatz hatte.

Freundliche Gr��e
Joachim van de Bruck




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