> also zumindest das was von radon-abbauprodukten so an alpha-strahlung
> emittiert wird ist der gesundheit ganz sicher nicht zuträglich; da man
> das zeugs ja einatmet ist radon ein recht häufiger auslöser von lungenkrebs.
Die Dosis macht das Gift. Im Falle der Radon-Abbauprodukte muss man dazu sagen,
dass eine wohldosierte Anwendung von Radon sehr wohl gesundheitsfördernde
Effekte haben kann.
Problematisch hingegen sind etwa permanente Radonausgasungen, wie man sie
z.B. in Kellern im Oberösterreichischen Mühlviertel gerne findet. Dort
müssen öfters Ventilationssysteme für die Keller vorgesehen werden, weil
durch Erdreich und Grundmauern Radon in die Keller diffundiert und dort
für milde Permanentbelastung sorgt. Extremwerte, wie in Umhausen (Tirol)
gefunden, mit Konzentrationen bis 100.000 Bq/m3, eine Überschreitung des
Grenzwertes um den Faktor 10.000, sind glücklicherweise selten. Radon hat
hochgerechnet etwa 5 bis 15% Anteil an den Lungenkrebstoten in Österreich.
> was in dem artikel offenbar nicht ausgeschlossen wurde, ist die
> möglichkeit, dass die bestrahlten grossteils an anderen (eventuell von
> der bestrahlung herrührenden) krankheiten sterben, _bevor_ sie an krebs
> erkranken...
Der entzündlich-rheumatische Formenkreis scheint jedoch mit Radon
ganz gut behandelbar zu sein. Meiner persönlichen Erfahrung nach
gibt es z.B. für Morbus Bechterew immer noch nichts besseres.
Und: Es gibt für Österreich eine Radon-Belastungskarte, in der die
Grundbelastung durch dieses Edelgas flächendeckend erfasst wurde.
Das Projekt heisst ÖNRAP (Österreichisches Nationales Radon Projekt).
fra
links:
http://www.gasteiner-heilstollen.com/
http://homepage.univie.ac.at/Harry.Friedmann/Radon/welcome.htm