Der langersehnte Nachfolger des mittlerweile aufgegessenen Guglhupf war heute 
erstmals "on air", wie die Radiomenschen sagen. Die Sendung nennt sich "Welt, 
Ahoi!" und ist derzeit immer noch als podcast verfügbar.
Die "Neuen" sind Maria Hofstätter, Thomas Maurer, Robert Palfrader, Martin 
Puntigam und Hosea Ratschiller. In der ersten Sendung widmen sie sich ganz der 
Frage, wie denn die Sendung eigentlich klingen soll. Vom Stil her richtet sich 
die Sendung eindeutig an ein erwachsen werdendes FM4-Publikum. Was nicht nur 
ich immer sag: Ö1 ist die natürliche Zukunft der FM4-Redaktionen. 
Die Stammhörerschaft des Guglhupf wird sich eher vor den Kopf gestossen fühlen 
und tut sich schwer, die Sendung als solche zu erkennen.
Weiterhin konstant: Die Frauenquote. Aber das ist halt das österreichische an 
der Sendung.
Aktuelle Politik kam nur in Form des Südtiroler Experten für Feuerbestattung 
vor - italienische Tagespolitik. Vermutlich auch deshalb, weil es in Österreich 
ja eigentlich abgesehen vom alten Herrn in der Muthgasse 2 keine Politik mehr 
gibt.

Aufruf der SendungsmacherInnen:
"Seit den goldenen Tagen der RAVAG verfügt Radio Österreich 1 über eine 
Standleitung in die ÖVP-Parteizentrale. Aus aktuellem Anlass soll diese 
reaktiviert werden: Bewerbungen für den Wiener Parteivorsitz und das vakante 
Wissenschaftsressort werden gerne ab sofort entgegengenommen. 

Für zweites kommen offensichtlich auch parteifreie Bewerber/innen in Frage. 
Nach unserem Kenntnisstand wird in diversen Hörsälen österreichischer 
Universitäten zur Stunde über Bildung und Wissenschaft diskutiert. Da wird doch 
jemand dabei sein, der diese Verantwortung übernehmen kann, Herrgott nochmal!

Und nicht vergessen: in der Sendung haben wir Sie um Ihre 
Lieblingsschimpfwörter gebeten."

Das in meiner Heimat - dem südlichen Hausruckviertel - gebräuchliche 
Lieblingsschimpfwort lautet "Oarschkapplmuster".

Mein Fazit: Es ist alles da, um eine Kultsendung zu entwickeln, die eine neue 
StammhörerInnenschaft an Ö1 zu binden vermag. Weiter so!

     fra

http://oe1.orf.at/highlights/145799.html

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