ich denke dass es eine mischung zwischen business entscheidung und naivem
'we don't do evil' freedom of speech glauben ist. je nach interpretation
kann man sich dann aussuchen was wahrscheinlicher ist. ich finde es schade
dass google aufgibt. wer glaubt denn wirklich dass der rückzug von google
jemanden ernsthaft kratzt? alle bekannten applikationen werden kopiert und
viel besser an die lokalen bedürfnisse inklusive regierungskontrolle
angepasst, google wird dementsprechend niemandem fehlen. spannend ist für
mich die frage was mit gmail passiert, laut einer einschätzung von tim wu in
einem vortrag beim berkman center, würde viele leute in der chinesischen
administration und upper /business class diesen mailprovider nutzen und galt
deswegen als unantastbar.
auf jeden fall
ist der ausstieg von google ein weiterer schritt in richtung einer
"nationalisierung des internets" in viele kleine netze...schade!

On Wed, Jan 13, 2010 at 4:15 PM, hans christian voigt <[email protected]>wrote:

> bin etwas skeptisch aber neugierig ob der einschätzung:
>
> "This will make the extent of Chinese censorship a lot clearer even to
> ordinary Chinese people who are not aware of it," said Jeremy Goldkorn, who
> does the blog and runs an Internet research firm. He also runs a Web site
> called danwei.org, which has been blocked since July.
>
> "Many people think Google should negotiate with the Chinese government,"
> said Zhou Shuguang, a blogger who has done investigative reporting across
> the country and has used the name Zola.
>
> But he said that "the withdrawal from China will wake up more Chinese and
> make more people discover that China lacks freedom on the Internet and the
> government has very strong censorship online. There are no benefits to
> people at all if Google continues to make concessions with Chinese
> authorities."
>
>
> http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/01/13/AR2010011301168.html
>
>
>
> Am 13. Januar 2010 14:53 schrieb Franz Ablinger <[email protected]>:
>
>  google macht sie dafür wieder niedriger. in china kann man plötzlich
>> tianamen googeln.
>> das ist de facto eine wirtschaftskriegserklärung, die zunächst mit der
>> ausweisung der botschafter endet. google.cn wird demnach vermutlich den
>> betrieb in china einstellen. wurscht, es gibt eh den marktführer baidu.
>>
>>   fra
>>
>> links:
>> http://images.google.cn/images?hl=zh-CN&sa=1&q=tianamen
>> http://www.baidu.cn/
>>
>>
>> ----- Ursprüngliche Mail -----
>> Von: "Rainer Fuegenstein" <[email protected]>
>> nein, die sache liegt anscheinend etwas anders:
>>
>> http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-erwaegt-Rueckzug-aus-China-903117.html
>>
>
>
>
> --
> mag. hc voigt
> kellerabteil.org
> 0699-19586738
>

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