Einfach diese google-Schlüsselwörter benutzen: "DGAT 1" (Diacylglycerol O-Acyltransferase) "EP 1330552" (Patentnummer vom Januar 2007)
Wenn ich es richtig verstehe, geht es darum, mit einem Genmarker für DGAT1 (Diacylglycerol Acyltransferase) die Selektion von Kühen in Richtung höhere Milchleistung zu unterstützen. Das Patent wurde für den Genmarker DGAT1 erteilt, was natürlich noch nicht automatisch impliziert, dass damit jede Kuh abgabenpflichtig wird. Aber es stimmt - bei anderen Patenten hat man die Burgen auch scheibchenweise sturmreif geschossen. Ich habe schon vor Jahren vorgeschlagen, natürliche Züchtungsergebnisse durch das Land, in dem sie auftreten, patentieren zu lassen - etwa alte Apfelsorten oder ausgefallene Nutztiere. Damit hätten die Bundesländer und deren Stäbe plötzlich wieder Existenzberechtigung und es könnte sich auch finanziell rentieren, wenn Firmen die Gensequenzen nutzen wollen später die Patente von den Ländern lizenzieren müssen. Gibt es dazu eigentlich schon Initiativen? Aber ein anderes Thema beschäftigt mich in diesem Zusammenhang noch viel mehr: Mich wundert, warum es immer noch Forschungsziel ist, die Milchleistung von Kühen zu steigern. Den gängigen Milchkühen - so habe ich den Eindruck - hängt doch das Euter eh schon bis zum Boden. Was ich mich frage: Ist das quasi Forschungsfolklore, ein althergebrachtes Forschungsziel weiter zu verfolgen? fra links: http://tinyurl.com/ycvhmss (Patentschrift) http://tinyurl.com/yhkvrrg (PDF, TU München, Einfluss der Kandidatengene DGAT1 und Thyroglobulin auf den intramuskulären Fettgehalt beim Rind) ----- Ursprüngliche Mail ----- Von: "peter hauser" <[email protected]> An: [email protected] Gesendet: Sonntag, 21. März 2010 12:46:31 Betreff: Re: [monochrom] Gen-Schutzgebühren. gibts dazu einen anderen link? ich finde nichts dazu....
