Neues Betriebssystem im Vormarsch
Microsaft und Diaquiri Research erhalten Konkurrenz

Dass allzu gro�es Konkurrenzdenken auch seine Nachteile in sich bergen kann,
zeigte sich dieser Tage anl�sslich der Ver�ffentlichung einer neuen
Betriebssystem-Umgebung f�r IBM-kompatible Rechner: Die bisherigen Giganten
auf diesem Markt, Microsaft und Diaquiri Research, haben sich offenbar
derart aufeinander eingeschossen, dass ein Neuensteiger zun�chst nicht
bemerkt wurde. Mit ihrem neuen Betriebssystem versucht nun die Firma Calva,
auf diesen Markt vorzusto�en: CalvaDos ist nunmehr in der Beta-Release 0,8
f�r durstige Tester erh�ltlich.

Bemerkenswert an diesem neuen Betriebssystem ist zun�chst eine augenf�llige
Ver�nderung in der Speicherverwaltung: Bis zu 32 Leberbyte k�nnen direkt
zugesch�ttet werden, ein Hochladen des Expansionstreibers MILZ.SYS erh�ht
die Kapazit�t nochmals betr�chtlich. Schade zwar, dass eine korrekte
�bertragung des 32 Bit breiten Datentresens nicht auf die komplette
Peripherie m�glich ist (die n�chste Version verspricht Abhilfe), dieser
Flaschenhals des Systems ist derzeit jedoch auslaufsicher verkorkt.

CalvaDos st�tzt sich auf die g�ngigen Dos-Befehle, hat diese jedoch um
einige n�tzliche Features erweitert, die einem nicht zuletzt bei l�ngeren
Sessions das �berlebern erleichtern. Der Befehl �mem" beispielsweise wurde
um den Parameter �/VOL%" erweitert, die Eingabe von �show mot" kl�rt �ber
den verbliebenen Rest Feinmotorik auf. Die Palette der mitgelieferten
Treiber und Dateien wurde ebenfalls sinnvoll erweitert. �HANSI.SYS" erlaubt
direkten Zugriff auf den Kellner, �COMRANN!.COM" beschleunigt im Bedarfsfall
dessen Getr�nkeausgabe. Selbstverst�ndlich werden auch die bereits in dieser
Zeitschrift vorgestellten Treiber BACARDI.SYS (Rum-Treiber) und BUBBLE.SYS
(Blasen-Treiber) voll unterst�tzt. Hinzugekommen ist PARALAX.SYS, ein
sinnvolles Feature, um zunehmend verschwommene Bildschirmausgaben durch
optische Gegenschaukeleffekte zu kompensieren.

Absolut neu ist die volle Unterst�tzung einer Calva-eigenen grafischen
Benutzeroberfl�che, GINDOWS. Revolution�r ist hierbei zun�chst, da� die
Dateneingabe bzw. Bedienung nicht mehr �ber die konventionelle Maus erfolgt;
als Eingabemedium hat man sich hier f�r ein leicht �berschwemmtes
Holztablett (SchmukkerScetch) oder alternativ f�r einen sog. Biermeter
entschieden, wobei letztgenannter mehr f�r Stammtische denn f�r normale
Tresen geeignet ist, da diese den Anforderungen der oberbayerischen
Breitennorm nicht entsprechen. Die Standartversion hat sich als recht
betriebssicher erwiesen, erweiterte Versionen (GINDOWS V.M.S.O.P. sowie
GINDOWS FOR W�RG-GROUPS) sind in Vorbereitung. Auch kann die berauschende
Wirkung der zu verarbeitenden Daten betr�chtlich erh�ht werden, wenn reine
CalvaDos-Programme in GINDOWS-Fenster verlagert werden, wobei entsprechende
Eintragungen in sog. KIFF-Dateien erfolgen.

Im Gegensatz zum CalvaDos hat GINDOWS mit der Speicherverwaltung allerdings
noch leichte Probleme: Bei Kapazit�ten von weniger als 4 Leberbyte erfolgt
(trotz hochgeladener MILZ.SYS) keine Warnmeldung, wenn die zul�ssige
Aufnahmemenge �berschritten ist. Das ganze System st�rzt dann ohne
Vorwarnung ab bzw. sinkt unter den Tisch. Verst�ndlich, dass aller bisher zu
sich genommener Input in diesem Falle verloren ist und sich unkontrolliert
verabschiedet. Abhilfe soll hier ein Programm namens �KeepIt for GINDOWS"
schaffen, das dieser umgekehrten Peristaltik Einhalt gebieten soll.

Fazit:
Mit CalvaDos und GINDOWS hat die Fa. Calva zwei Produkte in die Wirtschaft
geworfen, die den Markt erheblich bereichern und die Konkurrenz zu weiteren
H�chstleitungen anspornen wird. Gelegentliche Probleme in der Verwaltung
sowie hin und wieder Speicher�berl�ufe mit anschlie�endem Kleckern sollten
nicht dar�ber hinwegt�uschen, dass hier endlich ein System erschienen ist,
dass wirklich alle Ressourcen abgr�bt und kr�ftig an die Substanz geht.
N�heres wird berichtet, sobald der Betatester aus dem Delirium erwacht

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