Hoj,

ist also heute Proto-Freitag :-)

> Niemand kann auf jede neue Situation vorbereitet sein. Das ist ja das
> Prinzip von vielen Katastrophen: Es kommen immer mehr oder andere Dinge
> zusammen, als man sie sich auch bei der besten Vorsorge vorstellen kann.
>
> Bei NTV fragen Sie bei Ungl�cken immer: Waren die Rettungskr�fte auf das
> Ungl�ck vorbereitet? Da die meistens Newcomer besch�ftigen, wird dann ein
> paar Stunden nach einem schweren Ungl�ck dar�ber geschwafelt, was nach ihrer
> Ansicht alles falsch l�uft. Wenn bei NTV mal wieder das Laufband mit den
> Kursen ausf�llt, frage ich mich immer: Wann sind die mal darauf vorbereitet
> ...

Klar, vorbereitet kann man nicht immer sein, gesunde Paranoia hat
aber noch nie geschadet. Und im Gegensatz zu Newcomern bei
Rettungskr�ften sollte ein PC-user nach ein paar J�hrchen ungef�hr
wissen wie die Sache tickt.

> Wie ist das eigentlich mit der Software, die wir produzieren. Wieviele Bugs
> beseitigen wir �ber die Jahre? Neulich hat ein Kunde einen gefunden, der
> 1996 programmiert wurde. Das Modul wurde x-mal erweitert und x-mal gepr�ft.
> Trotzdem war da ein gravierender Fehler, der nur unter einem bestimmten
> Umstand auftrat. Sagt Ihr, wenn Euch Kunden nach Fehlern im Programm fragen,
> dass es fehlerfei ist? Ich nicht. Ich kann n�mlich gar nicht voraussehen,
> wie die Leute damit arbeiten, was sonst noch alles l�uft und was noch alles
> passieren kann.

Software kann nicht perfekt sein, klar. Ich muss allerdings sagen da�
die Eistellung die das Softwarehaus aus Mordor mitunter an den Tag
legt mich pers�nlich eher unterw�ltigt. Wenn Saur... �h His Billness
selbst sagt da� die Kunden lieber neue Features statt Bugfixes wollen
und in meinem Umfeld eigentlich keiner drauf wartet das Office jetzt
endlich AVIs in ausgedruckten Briefen abspielen kann oder was als
n�chstes auch immer vorgesehen ist und stattdessen ein Fix des seit
dem ersten WinWord bestehenden Paginierungsbugs hofft (wieder
besseres Wissen inzwischen), na dann kann man sich ja denken - seufz,
lassen wir das Thema.
> >
> (b) es nimmt nicht jeder die aktuellste Version von Outlook. Nicht jeder
> User / Admin tut sich den Luxus an, die neuesten Versionen zu installieren.
> Ganz zu schweigen vom Leichtsinn, Patches nicht
> zu einzuspielen.
> <
>
> Wenn die Patches und z.B. der SUS-Server nicht genutzt werden, muss man die
> anklagen, die die kostenlosen M�glichkeiten nicht nutzen und nicht den, der
> sie anbietet. Denn die tragen die Hauptschuld daran, dass die Verursacher
> ein Chaos anrichten k�nnen.

Das ist eine Sache, die andere Sache ist die da� Monokultur immer
schlecht ist was Stabilit�t angeht. Sei es jetzt Saftware oder seien
es Ackerpflanzen, W�lder oder was auch immer. Je mehr verschiedene
Browser, Mailclients, OSse etc. verwendet werden desto schwieriger
wird es eine allgemeing�ltige Pest auf uns loszulassen.
Artikel zum Thema (garantiert nicht von Linuxern mit Schaum vor dem
Mund verfasst):

http://news.com.com/2009-7349_3-5140971.html

Cheerio,

                Bernd



> Tsch��, Joachim Uersfeld
>
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At today's exchange rates 101 in binary is now worth just 5 in decimal, following
a catastrophic devaluation of binary.

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