Martin wacht morgens mit einem furchtbaren Kater auf.

 Er zwingt sich, die Augen zu �ffnen und blickt zuerst auf eine Packung
 Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachttischchen.

 Er setzt sich auf und schaut sich um. Auf einem Stuhl ist seine
 gesamte Kleidung, sch�n zusammengefaltet. Er sieht, da� im
 Schlafzimmer alles sauber und ordentlich aufger�umt ist. Und so sieht
 es in der ganzen Wohnung aus.

 Er nimmt die Aspirin und bemerkt einen Zettel auf dem Tisch:
 "Liebling, das Fr�hst�ck steht in der K�che, ich bin schon fr�h 'raus,
 um einkaufen zu gehen. Ich liebe Dich!"

 Also geht er in die K�che und tats�chlich - da steht ein fertig
 gemachtes Fr�hst�ck, und die Morgenzeitung liegt auf dem Tisch.
 Au�erdem sitzt da sein Sohn und i�t. Martin fragt ihn: "Kleiner, was
 ist gestern eigentlich passiert?"

 Sein Sohn sagt: "Tja, Paps, Du bist um drei Uhr fr�h heimgekommen,
 total besoffen und eigentlich schon halb bewu�tlos. Du hast ein paar
 M�bel demoliert, in den Flur gekotzt und hast Dir fast ein Auge
 ausgestochen, als Du gegen einen T�rgriff gelaufen bist."

 Verwirrt fragt Martin weiter: "Und warum ist dann alles hier so
 aufger�umt, meine Klamotten sauber zusammengelegt und das Fr�hst�ck
 auf dem Tisch?"

 "Ach das!" antwortet ihm sein Sohn, "Mama hat Dich ins Schlafzimmer
 geschleift und aufs Bett gewuchtet, aber als sie versuchte, Dir die
 Hose auszuziehen, hast Du gesagt: 'H�nde weg, Fr�ulein, ich bin
 gl�cklich verheiratet'."

 Ein selbstverschuldeter Kater: 100 Euro Kaputte M�bel: 250 Euro
 Fr�hst�ck: 10 Euro
 Im richtigen Moment das Richtige sagen: unbezahlbar



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