Stefan H�sler wrote:
Wie sieht das eigentlich bei einem Router mit integrierter Firewall
aus? Wenn ich da ein Paket hinschicke, geht das zuerst durchs NAT
durch oder zuerst durch die Firewall.

Das h�ngt vom Ger�t ab. In der Regel ist es so:

(Internet) -> (NAT -> FW -> Routing -> FW -> NAT) -> (LAN)

Das hei�t, NAT- und Firewall-Regeln werden auf der externen
Karte gesetzt. Die internen FW- und NAT-Regeln bleiben leer.

Wenn das ganze sauber implementiert ist, musst du Regeln f�r
NAT und Firewall definieren. NAT schreibt das Paket um, aber
es kann immer noch in der Firewall h�ngen bleiben.

Du m�sstest also auf dem externen Interface folgendes definieren:

NAT: (externe IP) Port 80 -> (interne IP) Port 80

NAT schreibt das Paket um. Die Firewall sieht dann schon das
Paket mit (interne IP) als Zieladresse. Daher musst du in der
FW folgendes eintragen:

erlauben: (any) Port (any) -> (interne IP) Port 80

Soweit zur Theorie. Einige Ger�te machen diese Schritte im
Hintergrund, um dem Benutzer Arbeit abzunehmen. Da wird dann
die Firewall-Regeln automatisch passend mit angelegt.

So k�nnen Leute "eDonkey-Ports freischalten" ohne zu wissen,
was eine IP-Adresse ist... :-)

Ich kenne dein Ger�t nicht. Kannst du separate NAT- und FW-
Regels�tze f�r jedes Interface festlegen? Wenn ja, dann hast
du bestimmt auch einen Sniffer an Bord mit dem du schauen kannst,
welche Pakete auf beiden Karten rein und raus gehen.

Vielleicht scheitert es garnicht am Hinweg, sondern die Antwort
bleibt auf dem R�ckweg im Router h�ngen?

Gru�,
Markus



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