> Ich bin mir jetzt nicht sicher wie der Autor heißt, ich 
> glaube mich jedoch vage an "Werner Hoche" zu erinnern. Der 
> philosophiert in einem Buch auch über die Frage, ob der Tod 
> überhaupt eine Strafe ist. Sein Gedankengang ist in etwa 
> folgender: Da jeder Sterben muß ist der Tod lediglich die 
> verkürzung des Lebens. Dies könnte letztlich auch durch einen 
> Unfall passieren. Der Tod ansich ist nichts schlechtes, wir 
> kennen ihn ja nicht einmal. Sind letztlich nor unsere 
> Vorstellungen, die dahinter was schlechteres vermuten lassen. 
> Die einzige Strafe ist, daß sich der Verurteilte über sein 
> Ende bewußt wird und eine Angst vor dem Tad entwickelt. Also 
> ist eigentlich die Angst und nicht der Tod die Strafe. 
> Irgendwie so sinngemäß. War nicht schlecht dieses Buch - ist 
> aber schon ziemlich vergilbt.
> 


Stimmt eh, wenn man weiß das man stirbt/getötet wird, muss man sich
damit auseinandersetzten, bei z.b einem Unfall weiß man das ja vorher
nicht.

Ich hab mal eine Dokumentation gesehen, über einen Mann der ist, ich
glaub 7 Jahre in der Todeszelle gesessen, bis dann durch die
Wiederaufnahme des Falles eindeutig bewiesen wurde das er gar nicht der
Mörder, einfach nur schlecht recherchiert wurde etc.

Der wurde dann freigelassen, aber wenn du den gesehen und gehört hättest
dann wäre der Tod wohl humaner gewesen. Der war einfach fertig, der
hatte zig Termine für die Hinrichtung, wurde aber immer wieder
verschoben, und das im Bewusstsein das er wirklich unschuldig war, wenn
es eine Hölle gibt dann muss das wohl sowas in der Art sein.




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