User: SimonAW 
Date: 2007-10-18 02:55:33+0000
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 Test #13

File Changes:

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File [added]: de-community.html
Url: 
http://de.openoffice.org/source/browse/de/www/testdir/de-community.html?rev=1.1&content-type=text/vnd.viewcvs-markup
Added lines: 54
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        de:        Test
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<body>


        <!-- BEGIN -->

<h1>Die de-Community</h1>

<p>
Die Zeiten haben sich geändert. Während OpenOffice.org noch vor einigen 
Jahren weitgehend nur in Insiderkreisen bekannt war, erfreut es sich heute 
allgemeiner Bekanntheit und das nicht nur im Linux-Umfeld, sondern auch bei 
vielen Anwendern der Windows-Plattform. Besondere Aufmerksamkeit erhält 
derzeit die sich noch in Entwicklung befindende Version, die nativ unter MacOS 
lauffähig ist. Dies zeigen aktuelle Download-Zahlen und Umfragen, und auch der 
steigende Zulauf in Anwenderforen und Mailinglisten. Immer seltener ist es 
notwendig, auf den einschlägigen IT-Messen im deutschsprachigen Raum zu 
erläutern, was sich hinter dem Namen OpenOffice.org verbirgt.
</p>
<p>
So positiv dies auch ist, diese Bekanntheit bezieht sich in der Regel auf das 
Produkt, also die freie Office-Suite, die sich im Grunde ständig mit dem 
Quasi-Standard messen lassen muss. Weniger bekannt ist das Projekt 
OpenOffice.org, die Quelle aus der alle Entwicklungen, Ideen und Strategien 
hervorkommen. Die aktiven Community-Mitglieder kennen die üblichen 
Vorgehensweisen, Werkzeuge und wichtigen Personen und finden sich im Projekt 
gut zurecht. Völlig anders sieht es mit den Anwendern aus, die einen ersten 
Blick in dieses Dickicht an ungeschriebenen Gesetzen und nur rudimentär 
vorhandenen Hierarchien blicken.
Tatsächlich hat die Community mit dieser Erkenntnis nicht selten zu kämpfen. 
Die Wahrnehmung dieser beiden Gruppen ist oft sehr unterschiedlich und stößt 
bei der jeweils anderen Gruppe zuweilen auf Unverständnis.
</p>
So ist es nicht verwunderlich, dass die Überlegungen Außenstehender, warum 
ein Projekt wie OpenOffice.org überhaupt funktioniert und insbesondere „wer 
das alles bezahlt“, alteingesessene Projektmitglieder eher zum Schmunzeln 
bringen. Andersherum scheint man als aktiver Mithelfer manchmal den Blick für 
die Außenwelt zu verlieren, sei es bei der Bewertung der Relevanz eines 
gewünschten Features oder wenn man auf ein neues Projektmitglied stößt, das 
sich im Dschungel des OpenOffice.org-Projekts verirrt hat.
</p>

<h1>Organisation oder Chaos?</h1>

<p>
Anders als in einem normalen wirtschaftlich handelnden Unternehmen, in dem es 
mal mehr und mal weniger flache Hierarchien gibt, ist in einem 
OpenSource-Projekt zunächst grundsätzlich nicht klar, wer hier das Sagen hat 
oder wer die generelle Richtung bestimmt. Zwar gibt es für die vielen Bereiche 
offizielle Vertreter, die zum Teil durch aufwändige Verfahren von der 
Community gewählt wurden, jedoch legitimiert dies keineswegs dazu, anderen 
Anweisungen zu geben oder eigenmächtig einen dem Community-Sinn 
widersprechenden Weg einzuschlagen.
</p>
<p>
Meine Erfahrung mit dem Projekt OpenOffice.org hat mir eindeutig gezeigt, dass 
in Communities wie OpenOffice.org die Selbstregulierung hervorragend 
funktioniert. Und auch wenn es beizeiten turbulent zugeht, ist das langfristige 
Ergebnis immer im mehrheitlichen Sinne der Community.
</p>
<p>
Die Aufgaben im Projekt OpenOffice.org sind so unterschiedlich und auch 
umfangreich, dass bereits zu Beginn der Projektarbeit verschiedene 
Unterprojekte ins Leben gerufen wurden, um die jeweiligen Arbeitsschwerpunkte 
besser abgrenzen zu können. In jedem dieser Unterprojekte gibt es einen 
Projektleiter (Lead) und mindestens einen Vertreter (Co-Lead), Ausnahmen 
bestätigen hier die Regel. Ob diese ernannt oder mittels eines Verfahrens 
gewählt werden, entscheiden die Unterprojekte jeweils selbst. Die 
Projektleiter nehmen für ihren Bereich koordinierende Aufgaben wahr, 
administrieren Mailinglisten und vergeben für Projektmitglieder 
Schreibzugriffe, z.B. für die Webseiten. Darüber hinaus sind ihre 
Aufgabenbereiche in der Regel nicht fest definiert – sie agieren in Abstimung 
mit den anderen Projektmitgliedern.
</p>

<h1>Die Community im Tagesgeschäft</h1>
</p>

Wie in den meisten OpenSource-Projekten erfolgt die Kommunikation 
üblicherweise über einen der vielen „Online“-Wege. Zentraler 
Informations- und Kommunikationspunkt sind immer die Mailinglisten, auf denen 
alles Relevante besprochen und koordiniert wird. Die Anzahl der verfügbaren 
Listen ist sehr hoch, sodass es kaum möglich ist, alle OpenOffice.org Listen 
mitzulesen. Allein das deutschsprachige Projekt hat für die verschiedenen 
Teilbereiche 11 verschiedene Mailinglisten eingerichtet. In der letzten Zeit 
hat auch das Medium irc (internet relay chat) an Bedeutung gewonnen, um sich 
mit anderen Projektmitgliedern zeitgleich auszutauschen. Für bestimmte Zwecke 
werden irc-Meetings abgesprochen. In den verschiedenen Channels sind im Grunde 
rund um die Uhr Projektmitglieder erreichbar.
</p>
<p>Quelle: OpenOffice.org-Artikel aus dem Open Source Jahrbuch 2007 von 
Jacqueline Rahemipour und André Schnabel</p>



</body>

File [changed]: de-ooo5.html
Url: 
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@@ -25,7 +25,7 @@
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