Author: NEOatNHNG Date: 2008-04-05 01:33:39 +0000 (Sat, 05 Apr 2008) New Revision: 18997
Added: trunk/website/pages/de/fairshare.php Modified: trunk/website/includes/fairshare.inc.php Log: German translation of the FairShare page Modified: trunk/website/includes/fairshare.inc.php =================================================================== --- trunk/website/includes/fairshare.inc.php 2008-04-04 22:55:07 UTC (rev 18996) +++ trunk/website/includes/fairshare.inc.php 2008-04-05 01:33:39 UTC (rev 18997) @@ -2,6 +2,7 @@ $pages = array( -'en' => 'pages/en/fairshare.php') +'en' => 'pages/en/fairshare.php', +'de' => 'pages/de/fairshare.php') ?> \ No newline at end of file Added: trunk/website/pages/de/fairshare.php =================================================================== --- trunk/website/pages/de/fairshare.php (rev 0) +++ trunk/website/pages/de/fairshare.php 2008-04-05 01:33:39 UTC (rev 18997) @@ -0,0 +1,123 @@ +<h3>FairShare - Vergütung für Künstler, ohne Urheberrecht</h3> + <h3>Ian Clarke - 29. März 2001</h3> + <!-- Translation disclaimer --> + <p>Dies ist die deutsche Übersetzung des Artikels. Die englische + Originalversion finden Sie <a href="/index.php?page=fairshare&lang=en" + >hier</a>.</p> + + <h3>Einleitung</h3> + <p> + Mit den Fortschritten in der Kommunikations-Technologie, wie das Internet + und Systemen wie <a href="http://freenetproject.org/">Freenet</a>, wird man + sich bewusst, dass das Urheberrecht mehr und mehr undurchsetzbar wird, ohne + die Kommunikations-Freiheit der Menschen stark einzuschränken. Sie haben + auch zu Fragen zu der Gültigkeit des Urheberrechts selbst und den Ideen auf + denen es beruht, im besonderen der Gedanke, dass Infomationen Besitz sind, + geführt.<br> + Dies führt zu der offensichtlichen Frage, wie man es den Leuten ohne Urheberrecht + ermöglicht ihren Lebensunterhalt mit der Schaffung von nützlichen + Informationen zu verdienen. Eine offensichtliche Lösung ist es es denen, die + eine kreative Arbeit schätzen, zu ermöglichen dem Schöpfer freiwillig etwas + zu spenden. Das Internet erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass solch eine Lösung + effektiv ist, durch die Leichtigkeit mit der ein Künstler durch Firmen wie + <a href="http://www.paypal.de/">PayPal</a> oder <a href="http://www.amazon.de/" + >Amazon</a> Spenden empfangen kann. Viele Menschen glauben jedoch nicht, dass + ein solcher Mechanismus effektiv wäre, da er darauf vertraut, dass die Leute + einen größeren Verstand von Selbstinteresse haben (wenn sie dem Künstler + nichts spenden, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Künstler seine + Arbeit beendet). Während es meine persönliche Überzeugung ist, dass dieser + einfache Ansatz der freiwilligen Zahlungen funktionieren kann, gibt es auch + Möglchkeiten wie er verbessert werden kann um dieser Kritik gerecht zu werden. + </p> + + <h3>Jeder kann die Plattenfirma sein</h3> + <p> + Schauen wir uns ein vereinfachtes Modell davon an, wie eine Plattenfirma + funktioniert. Sie suchen noch nicht weit entwickelte Bands, die trotzdem ein + weites Publikum haben, aber von denen Sie glauben, dass sie das Potenzial + haben sehr erfolgreich zu sein. Sie investieren Geld in diese Band und wenn + diese Band tatsächlich ein Erfolg wird, bekommen sie den Ertrag ihrer + Investition zurück.<br> + FairShare macht diesen Prozess wesentlich demokratischer. Jeder kann in einen + Künstler „investieren“ und wenn dieser Künstler erfolgreich wird, + dann wird diese Person belohnt, proportional zu ihrer Investition und wie früh + sie diese getätigt hat.<br> + Aber woher kommt dieser Ertrag? Die Antwort ist, dass sie nachfolgenden + Investoren kommt. Lassen Sie uns zum Beispiel annehmen, dass Sie 10$ + investieren. 4,50$ gehen direkt an die Band, 1$ gehen an den Betreiber des + Systems und die verbleibenden 4,50$ werden unter den vorherigen Investoren der + Band aufgeteilt, die die früh investieren bekommen einen größeren Anteil als + die, die weniger oder später investieren.<br> + Natürlich werden die meisten Leute keinen Gewinn machen, aber sie werden + dadurch belohnt, dass sie einem Künstler den sie mochten unterstützt haben und + geholfen haben andere zu belohnen, die an diesen Künstler geglaubt haben und + die vielleicht ihre Aufmerksamkeit erst auf diesen Künstler gelenkt haben. + </p> + + <h3>Gemeinschaftliches Filtern</h3> + <p> + Einer der positiven Aspekte von dem was Plattenfirmen behaupten zu tun, ist + das „Rauschen“ herauszufiltern und der Öffentlichkeit nur das + Beste anzubieten. Dieser Aspekt kann natürlich auch auf unser Schema + übertragen werden. Ein FairShare-Betreiber könnte eine zufällige Liste von + Künstlern zur Verfügung stellen, die zu denjenigen die mehr Beiträge erhalten + haben hin verschoben ist, aber mit gelegentlich neuen Gruppen um ihnen ein + bisschen Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. + </p> + + <p><b><u>Ein paar Antworten zu allgemeinen Fragen:</u></b></p> + + <h3>Ist das nicht ein „Pyramidensystem“?</h3> + <p> + Das glaube ich nicht, aber ich bin kein Anwalt. Das Problem bei + Pyramidensystemen ist, dass sie suggerieren, dass Sie garantiert Gewinn + machen, was einfach eine Lüge ist. Bei FairShare sagen wir wahrheitsgemäß, + dass die meisten Menschen keinen Gewinn machen werden, aber diese Leute + profitieren indem sie Künstler belohnen, die sie gut finden. + </p> + + <h3>Könnte es andere Gründe geben warum es illegal ist?</h3> + <p> + Natürlich, jede neue Idee könnte illegal sein (fragen Sie mal Napster!), es + ist unmöglich vorherzusagen, bis es vor Gericht entschieden wird. Nachdem + dies gesagt ist, ich kann mir keinen Grund vorstellen warum dies illegal sein + <i>sollte</i>, vorrausgesetzt dass diejenigen welche die Künstler unterstützen + nicht durch die Art des Systems fehlgeleitet werden. + </p> + + <h3>Wie soll die Rechnung funktionieren?</h3> + <p> + Gute Frage. Es gibt tatsächlich viele Methoden, wie das Geld zwischen den + Investoren eines Künstlers aufgeteilt werden kann. Einige von ihnen erlauben + es den frühen Investoren mehr Profit zu machen, andere werden das Kapital + gleichmäßiger aufteilen. Wir werden den Markt entscheiden lassen, welche die + beste ist. + </p> + + <h3>Werden die FairShare-Betreiber nicht einfach ein weiterer Monopolist + werden?</h3> + <p> + Hoffentlich nicht. Wir würden Künstlern davon abraten einen + FairShare-Betreiber zu nutzen, der auf einem exklusiven Verhältnis aus diesem + Grund besteht. Vorausgesetzt, dass es genügend Konkurrenz gibt, wird sie die + Toleranzen niedrig halten und der freie Markt sollte zu einer Evolution der + optimalen Ansätze führen. + </p> + + <h3>Wer hat sich das ausgedacht?</h3> + <p> + Dieser Mechanismus wurde von <a href="mailto:[EMAIL PROTECTED]">Steven + Starr</a>, <a href="mailto:[EMAIL PROTECTED]">Rob Kramer</a> und mir als + Antwort auf die Unmöglickeit der Durchsetzung des Urheberrechts ohne + Beschneidung der Möglichkeit der Menschen zur Kommunikation entwickelt. Der + Name „FairShare“ stammt von Steven Starr. Ähnliche im Moment + existierende Ansätze sind mir derzeit nicht bekannt. + </p> + + <h3>Was hat das mit Freenet zu tun?</h3> + <p> + Nicht viel, außer dass die Größe der Resonanz die wir in der Presse bezüglich + des Effekts von Freenet auf das Urheberrecht bekamen, uns dazu gebracht hat + über dieses Problem nachzudenken. + </p> + \ No newline at end of file _______________________________________________ cvs mailing list [email protected] http://emu.freenetproject.org/cgi-bin/mailman/listinfo/cvs
