> |> ... daher auch keinen Marktmechanismus, der fuer einen > |> Qualitaetswettbewerb sorgen koennte.
> |Es gibt auch auf dem freien Markt kaum einen - ja durchaus > |wuenschenswerten - Qualitaetswettbewerb, es gibt lediglich einen > |Kampf um die Quote. Das sind recht gegensaetzliche |Dinge. > Nat�rlich gibt es den - bei Zeitungen und Zeitschriften genau wie im > Web. Es gibt vielleicht einen Qualitaetswettbewerb, aber der hat wenig mit dem Marktmechanismus zu tun. Bei Zeitungen zahlt noch der Kunde fuer die Deckung eines (kundenseitigen) Bedarfs. Es kann ein Wettbewerb zur Befriedigung dieses Bedarfs entstehen, also in gewissem Umfang ein Qualitaetswettbewerb. Im Rundfunk und WWW bietet der Kunde als Gegenleistung fuer die Information nicht Geld sondern lediglich die Bereitschaft, sich einem manipulatorischen Zugriff auszusetzen. Das Verhaeltnis zwischen der gelieferten Information und dieser Bereitschaft gilt es zu optimieren. Bei seichter Information ist dieses Verhaeltnis optimal. "Klassik-Radio" muss mit "First Class Music", "Dream-Classics", "Addagggio", "Kuschelklassik", CD-Verkauf, Boersennachrichten usw schon enorme Anstrengungen unternehmen, um hochwertige Kultur so weit zu entwerten, dass sie auch nur einigermassen als Ware in der "neuen Oekonomie" verkehrsfaehig wird. Kultureller Wert und Marktwert stehen in dieser Oekonomie einander wenn nicht diametral so doch in sehr gespanntem Verhaeltnis gegenueber. -- Hartmut Pilch http://phm.ffii.org/ Schutz der Innovation vor der Patentinflation: http://swpat.ffii.org/ 90000 Stimmen gegen Logikpatente: http://www.noepatents.org/
