On Fri, Mar 22, 2002 at 12:38:28PM +0100, Dietz Proepper wrote: > *schulterzuck* Man sollte sich auch klarmachen da� die Geschmack- > polizei eine Abteilung der Gedankenpolizei ist.
Nicht nur das. Es d�rfte kein Zufall sein, dass Nationalbibliotheken �blicherweise keine inhaltlichen Kriterien bei der Auswahl ihrer Sammelst�cke anlegen. > Nat�rlich soll jede mit seinen seelischen Erg�ssen das anfangen > d�rfen was er m�chte. Es gibt aber gewisse Pflichten, die mit seelischen Erg�ssen verbunden sind, sp�testens dann, wenn diese Erg�sse ver�ffentlicht werden. Darum scheint es leider �berhaupt keine breite Diskussion zu gehen. DRM betrifft ja nicht nur Musikalien und Filme, sondern auch z.B. Ebooks und sicher bald "Netzpublikationen". Ich frage mich, wie man solcherart (mehr oder weniger) technisch (durch DRM-Systeme) und rechtlich (durch Umsetzung der EU-Richtlinie) gesch�tzte Ver�ffentlichungen der Nachwelt erhalten will... Bei klassischen Ver�ffentlichungen hat das nie jemand ernsthaft in Frage gestellt und es ist unabh�ngig von dem, was man individuell als "Kultur" betrachten m�chte, sicher keine Frage mehr, dass auch in digitalen Formaten ver�ffentlichte Erg�sse erhaltenswert sind. Hat noch jemand einen gopher? Gru�, Till -- Till Kinstler [EMAIL PROTECTED] http://www.phil.uni-sb.de/~till/ [EMAIL PROTECTED] fax: +49 89 24 43 52 52 3 ########## NEW NUMBER!!!! ########## mobile: +49 179 54 41 451
