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Ah, nun auch als Zusammenfassung bei Heise.
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FAZ l�dt zur Diskussion �ber Computerspiele und Gewalt

Nach dem Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt beginnt die
Ursachenforschung auch mit der Diskussion �ber Gewalt in den Medien und in
Computerspielen. Teilweise recht schnell waren Analysen von Psychologen und
Kommentare von Politikern zu h�ren, die Gewaltdarstellungen in Video-Games
seien mitverantwortlich f�r solche Ereignisse wie in Erfurt. Bayerns
Innenminister G�nther Beckstein warf Familienministerin Christine Bergmann
Unt�tigkeit vor, weil sie eine Initiative aus dem Bundesrat zum Verbot von
Gewalt-Videos und -Spielen nicht aufgegriffen habe; Bayerns
Ministerpr�sident und CDU/CSU-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber forderte
erneut[1] ein Verbot von Gewaltdarstellungen in Videos und Spielen. Andere
Stimmen warnten aber auch vor monokausalen Erkl�rungen und vorschnellen
Verteufelungen bestimmter Computerspiele: Einen einfachen, direkten
Zusammenhang zwischen virtueller und realer Gewalt gebe es nicht. (Siehe
dazu auch: Die Gewalt in der Maschine[2] -- �berlegungen zu den Wirkungen
von aggressiven Computer-Spielen in c't 4/2000.)

�l ins Feuer der Diskussion goss auch die Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung von gestern: Software f�rs Massaker[3] �berschrieb die
Redaktion einen Artikel, in dem das Online-Spiel Counterstrike als eine Art
Trainingscamp f�r den Erfurter Amokl�ufer ausgemacht wurde. Der Artikel,
der sich in Windeseile im Netz verbreitete, l�ste heftige Diskussionen[4]
unter den Gamern aus, auch in den Foren der FAZ-Redaktion. Als Reaktion
darauf l�dt die Redaktion nun zu einer Debatte um das Thema in ihrem
Online-Forum ein. Ein spezielles Diskussionsforum soll am Donnerstag, 2.
Mai, ab 15 Uhr auf der FAZ.NET-Forenseite freigeschaltet werden: "Mit
gro�em Interesse haben wir die Reaktionen auf den Beitrag 'Die Software
f�rs Massaker' aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom
28.4.2002 zur Kenntnis genommen. Die Redaktion der F.A.Z. ist gerne bereit,
darauf zu reagieren und bietet Ihnen daher an, dieses Thema sowie die
Debatte um die Ursachen der Gewalt nach dem Amoklauf von Erfurt zu
diskutieren", hei�t es in einer Mitteilung[5]. Zu Beginn der Diskussion
werde es eine gesonderte Stellungnahme der Redaktion geben, auf die die
interessierten Diskutanten dann entsprechend reagieren k�nnten. (jk[6]/c't)

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 http://www.heise.de/newsticker/data/jk-29.04.02-000/

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 [2] http://www.heise.de/ct/00/04/132/
 [3] 
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=faz/content.asp&rub={2A936BB1-8BB4-4BBA-8134-C9AD285C8C81}&doc={C04276B6-86CA-4DF7-9C22-BE29F2009EDB
 [4] 
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=forum/forum_show.asp&rub={EEA0DD83-6AE7-47c6-B146-75E5A5F54FB6}&doc={6A9EA755-DB6F-4887-B5D8-E476255FDBFA}
 [5] 
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=forum/forum_entry.asp&rub={EEA0DD83-6AE7-47c6-B146-75E5A5F54FB6}&doc={6A9EA755-DB6F-4887-B5D8-E476255FDBFA}&msg={04CC2F98-1FC5-4A3D-90A0-2E71F77EC218}
 [6] mailto:[EMAIL PROTECTED]

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