* Heiko Recktenwald wrote: >Das Problem ist doch nicht, dass der Junge in Erfurt um sich geballert >hat, das Problem ist vielmehr, dass er fuer sich keine qndere Moeglichkeit >sah.
Ack. >Woran liegt das ? Sicher nicht an Ballerspielen sondern an einem Mangel an >Verstaendnis bei Eltern, Freunden, Lehrern usw. Und vielleicht auch bei >Politikern. Er ist in eine ihn �berfordernde Situation geraten, weil nicht die Leistung, sondern der Elternwille �ber die schulische Laufbahn entscheidet. Diese Stre�situation wurde zur Panikfalle, weil das th�ringische Schulsystem h�chstens eine verhauene Pr�fung zul��t, bei Strafe der vollst�ndigen Nichtanerkennung irgendwelcher Leistungen. Das f�hrt nahezu zwangsl�ufig auf den Versuch, die Pr�fung zu verschieben (Krankenschein). Da jedoch die Gesellschaft Versagenssituationen weder trainiert noch behandelt, wandelt sich die Panik in Irrationalit�t. Dann ist es egal, wie es pers�nlich weitergeht, denn dieser Weg ist bereits vollst�ndig zerst�rt, so da� jede Option offensteht, in dem Fall eine �u�erst Grausame. Motto: "Ich gehe nicht allein." HTH.
