Cord Beermann <[EMAIL PROTECTED]> wrote:

> >Das ist, soweit ich einen Bekannten verstanden habe, nicht richtig.
> >Die einzige Statistik, auf die ung�ltige Stimmen einen Einfluss
> >haben, ist die der Wahlbeteiligung. Ansonsten werden sie schlicht
> >und ergreifend nicht gezaehlt, man koennte auch gleich daheim blei-
> >ben.

> comments? wie wirkt sich eine ungueltige Stimme auf die
> Wahlkampfkostenerstattung aus?

> (_Gehoert_ habe ich mal das die Nichtwaehler einfach auf die
> Stimmverteilung draufgepackt werden, und Ihre n EURO auf alle Parteien
> die die 0,5% ueberschreiten verteilen, waehrend die n EURO fuer die
> ungueltige Stimme nicht ausgeschuettet wird/beim Staat bleibt.)

<URI:http://www.bundestag.de/gesetze/pg/pgp18.html> gibt er-
sch�pfend Auskunft :-), demnach: Nein, sie werden nicht un-
terschiedlich behandelt.

  Man k�nnte allerh�chstens dar�ber philosophieren, ob die
Frage Enthaltung vs. ung�ltige Stimme die Chancen sonstiger
Parteien erh�ht oder senkt, die 0,5%-Marke "der f�r Listen
abgegebenen g�ltigen Stimmen" zu erreichen.

  Das ist dann aber wiederum weniger f�r den Steuerzahler
interessant, weil die gesamte Finanzierung ja bei
EUR 125266510,89 gedeckelt wird, aber f�r die Parteien �ber
der Marke wird halt zweifelfalls der Anteil an dem Kuchen
kleiner.

  Wesentlich wichtiger finde ich allerdings die Frage, ob
die Technik der verwandten Wahlcomputer zwischenzeitlich of-
fengelegt wurde. In fr�heren Zeiten war das AFAIR nicht der
Fall, und bei demokratischen Wahlen halte ich das f�r unver-
zichtbar.

Tim

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