http://www.heise.de/newsticker/data/jk-17.10.02-003/
---------------------------------- CUT ------------------------------- Internet-Branche f�rchtet Zensur nach D�sseldorfer Sperrungsverf�gungen Festgefahrene Fronten in der Diskussion um die Sperrungsverf�gungen der D�sseldorfer Bezirksregierung: Die Branche bef�rchtet Zensur, die Bezirksregierung wehrt sich gegen die Vorw�rfe. Die deutsche Internetbranche bef�rchtet jedenfalls nach dem Vorsto� der D�sseldorfer Bezirksregierung zur Sperre rechtswidriger Inhalte das Ende der grenzenlosen Freiheit im weltweiten Datennetz. "Zensur im Internet w�re mit Meinungs- und Informationsfreiheit nicht vereinbar", sagte der Vorstand des Verbandes der Deutschen-Internet- Wirtschaft eco, Oliver S�me, laut dpa auf den M�nchner Medientagen . Zudem sei das Problem durch die Sperrung bestimmter Internet-Adressen nicht behoben, da die Inhalte der Seiten in k�rzester Zeit unter anderer Adresse wieder auftauchen k�nnten. "Es ist sehr viel einfacher, ein Buch zu verbieten." Der Chaos Computer Club bef�rchtet zudem eine Ausdehnung der Sperre auch auf andere Inhalte. "Es k�nnte nur eine Art Feldversuch sein, um weit reichende Zugriffsbeschr�nkungen auf Internet-Angebote aus dem Ausland einzuf�hren", sagte der Sprecher des Clubs, Andy M�ller- Maguhn. Zensur sei immer die falsche Antwort und ein Armutszeugnis f�r eine Gesellschaft, kritisierte er. Der ICANN-Direktor wiederholte damit seine Kritik am Vorgehen der D�sseldorfer Bezirksregierung, f�r die ihn Regierungspr�sident J�rgen B�ssow auf dem Kongress "Hass und Gewalt im Internet" Mitte September heftig angegriffen hatte. [...] ---------------------------------- CUT -------------------------------
