On Thu, Jan 23, 2003 at 09:48:06PM +0100, Florian Weimer wrote: > Eben. Und deswegen sollen alle englisch lernen (dann klappt es mit der > V�lkerverst�ndigung, auch mit den Franzosen) und irgendwas ganz > anderes (zur Erweiterung des kulturellen Horizontes, meinetwegen auch > eine tote Sprache).
Als ein deutscher Muttersprachler der in Frankreich lebt und in einem englischen Umfeld arbeitet sage ich dazu folgendes: Ich sah einmal wie ein Brite und ein Franzose aufeinander einredeten: Der Franzose in englisch und der Brite in franz�sisch. Sie verstanden sich wegen der Aussprache allerdings kaum. Im Ernst: Frankreich-feeling bekommt man mit englisch nicht. Man verpasst wirklich eine Menge! F�r die Berliner: Ihr solltet umsteigen von Bordeaux auf vin de c�page de pays d'oc. Ist billiger UND besser ;) Ich bevorzuge cabernet-sauvignon f�r rot und chardonnay f�r weiss.. > > Und wenn ich Thomas Mann lese, glaube ich eh, da� die deutsche Kultur > sowieso schon untergegangen ist, ganz ohne den Einflu� der englischen > Sprache. Das war die Beschwerde aller Zeiten und ist ein Beweis des vollen Erhalts deutscher N�rgel und Untergangskultur ;) Nein, ich w�rde mich �ber einen Mangel an deutscher Kultur nicht beschweren. Allerdings schliesse ich mich Daniel Goedevert an. Der sagte in ARTE, wenn Schr�der es ernst meine, m�sse ARTE in dt. einfach und f�r alle terrestrisch zu empfangen sein. Das gr�ssere Problem ist nach meiner Meinung, dass in dt. nicht �ber frz. Nachrichten berichtet wird und umgekehrt. Aber von us-Nachrichten ist es immer voll.. et voila, die Meinungsbildung Richtung Irak.. Gruss Rigo
