Martin Uecker schrieb:

> Hashes von Public-Keys als Pseudonyme eliminieren mit einem Schlag
> die Notwendigkeit zentral verwalteter Namensr�ume und damit
> solche mi�brauchsanf�lligen Systeme wie das DNS. Da� Hashes keine
> leicht zu merkenden Keyw�rter sind, ist dabei kein Problem, denn
> auch mit einem zentralen System kann man nicht jedem einen solchen
> Namen geben. (wie bei ICU und Telefonnummern w�rde man es einem
> lokalen Client �berlassen, ein "Telefonbuch" mit Kurzname
> zu verwalten.)

Ganz gleich, was man den Benutzern eines Kommunikationssystems als Kennung
anbietet, es ist Bestandteil der Benutzerschnittstelle dieses Systems. Ein
wesentlicher Bestandteil, ebenso wichtig wie die eigentliche Informations-
�bermittlung, denn die Adressierung ist Voraussetzung f�r die Kommunikation.
Handhabbarkeit der Adressen f�r Teilnehmer ist deshalb eine der wichtigsten
Eigenschaften eines solchen Systems.

Das Merken von Adressen ist dabei ein zweitrangiger Aspekt. Vorrangig n�m-
lich kommt es darauf an, da� sie sich ohne besondere Hilfsmittel an andere
�bermitteln lassen, denn das "Telefonbuch" f�hrt sich h�chstens dann von
selbst, wenn man sich seine Kommunikationspartner vorwiegend unter Spammern
aussucht. Adressen m�ssen sich aussprechen und mit einem Stift auf Papier
oder in den Handcomputer schreiben lassen -- mit geringer Fehleranf�lligkeit
und ohne vielmaliges Nachfragen. Diese Anwendungsf�lle kommen vor und sie
sind wichtig; kein System, das mit den heute existierenden Netzen konkur-
rieren m�chte, kann es sich leisten, hier schlechtere L�sungen anzubieten
als Telefon und E-Mail.

Gru�
        Sven

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