> Menge Menschen laufen und feiern und manchmal auch ein unbegleiteter > Aussenminister durchstreift, eine herausgeputzte und angestrahlte Synagoge > und davor ein haesslichster Zaun zur Absperrung und 'ne Wanne. Zeugt > zumindest nicht von Fingerspitzengefuehl, meiner Meinung nach..
Jedenfalls denkt man sich, das sei nicht noetig. Wie im Falle der Sperren. Bleibt ein symbolischer Zweck, eben das Salutschiessen, wie bei Staatsbesuchen auf dem Flughafen. Mir tun auch die Kinder leid, die auf dem Hochsicherheitstraktsportplatz dahinter Fussball spielen muessen. So wie es auch dem Juedischen Museum nicht nuetzt, wie Hollywood daherzukommen, mit gentil animateurs etc, denen man die Harmlosigkeit nicht abnimmt. Schade, dass es in der Mediendemokratie immer weniger auf die Sache selbst ankommt. So in Kreuzberg, die Kritik am Konzept ist ja verbreitet, so auch bei den Sperren. Dagegen kann man wahrscheinlich nichts machen, es ist eben der Zeitgeist. H.
