To : [EMAIL PROTECTED] Cc : Attchmnt: Subject : Re: [FYI] Matthew Broersma : Software patent limits 'go too far' ----- Message Text ----- > > Ich wuerde mal sagen, die (scheinbaren) Systembrueche sind einfach Folge > > der Digitalisierung. Eine Zahl ist eben etwas anderes als ein Zahnrad. > > Danke! Das scheinen aber viele nicht wahrhaben zu wollen.
Man muss aber auch zugeben, dass hier wirklich ein Problem besteht. Was mich an Axels "Kapitalismuskritikargument" so geaergert hat, war die Flachheit. Wir habens hier dauernd mit schwierigen hochdiffizilen Sachen zu tun, die man nicht einfach mit dem Hinweis auf unbeholfene Argumentation abtuen kann. Z.B. sind die Beamten in Bruessel hochbezahlte Spezialisten, die es sicher nicht noetig haben, jedenfalls in der Regel, sich von irgendwelchen Nutzniessern ihrer Regelungen direkt bezahlen zu lassen. Andererseits sollte es auch klar sein, vielleicht trifft der Vorwurf auch Axel, dass sich alle Spezialisten um eine Vergroesserung ihres Spezialgebietes bemuehen, da geht um Einfluss, es soll mehr zu tun geben, und das ist sicher kein plattes Behuehen um mehr Auftraege, es ist etwas raffinierter. So wie Strafrechter wahrscheinlich das Bemuehen haben, alles moegliche zu verschaerfen, wahrscheinlich merken sie es nicht mal, gelegentlich spricht aber viel dafuer. Wahrscheinlich faende Axel, auch wenn er Urheberrechtler waere, DRM nicht gut, dazu ist er zu klug, aber ich wuesste halt gerne, was er an Softwarepatenten so gut findet. Mir fiele nur das Steueraufkommen ein, aber darum gehts ja gerade nicht. H.
