Freitag, 26. September 2003 Zwischenrufer im Bundestag Meist vornehme Zur�ckhaltung
Drei Viertel der Abgeordneten haben sich bisher in dem 2002 gew�hlten Bundestag als Zwischenrufer bet�tigt. Am eifrigsten funkt der SPD-Mann J�rg Tauss den Rednern dazwischen. Von ihm seien im offiziellen Protokoll 621 Zwischenrufe vermerkt, berichtete der Informationsdienst politikerscreen.de am Freitag.
Den zweiten Platz belegt Wolfgang Z�ller von der CSU mit 490, den dritten Wilhelm Schmidt (SPD) mit 456 von den Protokollf�hrern notierten Zwischenrufen. Sie geh�ren zu einem harten Kern von 25 Abgeordneten, die sich besonders gern ungebeten zu Wort melden. Darunter sind nur zwei Frauen - Ute Kumpf von der SPD, die es der Mitteilung zufolge auf 176 Zwischenrufe brachte, und Ina Lenke (FDP) mit 168.
Die meisten Kabinettsmitglieder halten sich vornehm zur�ck; nicht so Au�enminister Joschka Fischer (Gr�ne), der auch mit originellen Zurufen gl�nzt. "Durch die Pyramiden bin ich nicht gejoggt", lie� er Christian Ruck (CSU) wissen. Dem CSU-Chef und bayerischen Ministerpr�sidenten Edmund Stoiber hielt er vor: "Sie f�hren sich nicht einmal wie ein Scherbenhaufen, sondern nur wie eine einzelne Scherbe auf."
J�rgen Koppelin von der FDP bewertete eine Rede der SPD-Abgeordneten Gabriele Hiller-Ohm mit den Worten: "Der arme Baum, der f�r Ihr Manuskript gef�llt wurde."
Adresse: http://www.n-tv.de/3185909.html
(Den Beitrag findet man �ber Google, wenn man "Tauss Depp" eingibt.)
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