Hi Leute, eine Australierin namens Anna Funder hat ein Buch ueber ihre Recherchen zur Stasi geschrieben, welches hier allen mir bekannten Deutschen und natuerlich besonders den Ossis zugeschoben wird (bei mir lags auf dem Gabentisch).
"Stasiland", nach amazon.de ist die deutsche Ausgabe in Vorbereitung. Fuer mich war es sehr lesens- und nachdenkenswert, ausserdem beschriebt es nach meinem Empfinden sehr gut Ton und Milieu. Anyway, der Anlass, es hier zu erwaehnen, waren Saetze wie "Ich habe nichts zu verbergen" etc. Das Buch beschreibt auch sehr unterschiedliche Sichtweisen, wie mit Ueberwachung, Gaengelung etc. umgegangen wird. Ganz sicher ist ein Vergleich des Stasilands mit der heutigen Bundesrepublik unsinnig. Allerdings finde ich, dass so mancher Bundesbuerger die Beschaulichkeit der FDGO zu selbstverstaendlich hinnimmt. Ich gehe nicht davon aus, "dass alles gut wird." Ueber Beispiele, Ereignisse, Trends und Politiker, die das Klima veraendern, und Dinge moeglich machen, die man vor ein paar Jahren fuer undenkbar hielt, brauchen wir uns nicht zu beklagen. Da finde ich es gut, dass die Bundesrepublik ein paar in Stein gemeisselte Grundsaetze und "Gesetzesbremsen" besitzt, die den Staat nicht allmaechtig werden lassen, und die man hoffentlich nicht bei Gelegenheit einfach zur Seite rueckt. Es gruesst Peter -- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
