Hallo,
---[schnipp]---
Onlinedienste in Frankreich drohen wegen Zensurgesetzes mit
Dienstabbau
[13.01.2004 19:25 ]
-
Internetanbieter in Frankreich wie Wanadoo[1], AOL[2] und Tiscali[3]
haben mit einer Einstellung wichtiger Dienste gedroht, falls sie
gesetzlich zu einer Vorzensur ihrer Kunden gezwungen w�rden. Die
Bereitstellung von 2 Millionen Internetsites, Foren oder Fotogalerien
stehe auf dem Spiel, erkl�rte der Verband der Onlinedienste
Association des Fournisseurs d'Acc�s et de Services Internet (AFA[4])
heute in Paris.
Frankreich will die Internetanbieter zwingen, mit den jeweils
modernsten elektronischen Filtern zu verhindern, dass ihre Kunden
illegal Musikwerke, Pornos oder rassistische Inhalte ins Netz stellen.
Der Gesetzentwurf wurde bereits von der Nationalversammlung
verabschiedet und liegt jetzt im Senat.
"Die Filter k�nnen immer umgangen werden und erfordern sehr hohe
Investitionen", erkl�rte die AFA-Pr�sidentin Marie-Christine Levet.
Der Chef von AOL France, Stephane Treppoz, erkl�rte, das Gesetz
betrachte "E-Mails nicht mehr als private Post, was der �berwachung
des Schriftverkehrs der Franzosen T�r und Tor �ffnet".
Bisher konnten die Onlinedienste nur per Gerichtsbeschluss gezwungen
werden, Inhalte aus dem Netz zu nehmen. "Jetzt laufen wir Gefahr, zu
einer vorherigen Filterung aller Inhalte zu kommen, was uns in
Zensoren verwandeln w�rde", sagte der Wanadoo-Chef Jean-Claude Demas.
Das Gesetz soll eine europ�ische Direktive in franz�sisches Recht
umsetzen. (dpa) / (anw[5]/c't)
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http://www.heise.de/newsticker/data/anw-13.01.04-007/
Links in diesem Artikel:
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[2] http://www.aol.fr/
[3] http://www.tiscali.fr/
[4] http://www.afa-france.com/
[5] mailto:[EMAIL PROTECTED]
---[schnapp]---
Tschuess, Tim.
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Wobei Ehrlichkeit nicht verlangt, dass man alles sagt,
was man denkt. Ehrlichkeit verlangt nur, dass man nichts sagt,
was man nicht auch denkt. (Helmut Schmidt)
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