hi, entscheidung ist gefallen dank liberaler, konservativer und sozen. genaues ergebnis ist noch nicht bekannt.
ciao, markus > Das liegt mir am Herzen, weil es wirklich so ist wie der Titel sagt. > F�ngt die Jagd auf Schulkinder jetzt an, weil Systeme wie die GEMA etc > nicht mehr von der Industrie anerkannt werden? deswegen brauchen wir eine online-verwertungsgesellschaft, als gerechten ausgleich zwischen den interessen der industrie, den interessen der k�nstler und den interessen der verbraucher. ciao, markus --------- B�rgerrechtler kritisieren EU-Richtlinie zur Durchsetzung von Geistigem Eigentum http://www.nnm-ev.de/30216.html Breite Koalition aus B�rgerrechts-, Freie Software- und Verbraucherschutzverb�nden kritisiert scharf die heute im Europaparlament beschlossene Richtlinie zur Durchsetzung von Geistigem Eigentum. Massive Kritik kam auch von zahlreichen Unternehen und deren Interessensvertretungen, wie etwa der Oesterreichischen Wirtschaftskammer oder Sun Microsystems. Juengst reihte sich auch das britische House of Lords in die Reihen der IP-Enforcement Gegner ein. Ohne grosse Diskussion ist heute in Strassburg direkt nach der ersten Lesung die Richtlinie zur Durchsetzung von Geistigem Eigentum abgestimmt worden. W�hrend bei weniger umstrittenen Richtlinien zwei Lesungen ueblich sind, wurde diesmal durch Gesch�ftsordnungstricks nur eine in Anspruch genommen. Der Abstimmungstermin war erst seit Freitag bekannt, �nderungsantraege wurden nicht mehr zugelassen. Eine Koalition aus vielen europ�ischen B�rgerrechts- und Verbraucherschutz-Organisationen warnt seit Monaten vor den Auswirkungen der Richtlinie auf B�rger-, Verbraucherrechte, Innovation und Wettbewerb. Die Richtlinie wurde urspr�nglich Anfang 2003 von der EU-Kommission gegen kommerzielle Produktf�lschung und -piraterie auf den Weg gebracht. Die im Europaparlament f�r die Richtlinie federf�hrende Abgeordnete, J. Foutrou, brachte weitere �nderungen hinein. Nun f�llt z.B. auch das private, nicht kommerzielle Kopieren von Musik darunter. "Besonders pikant ist, dass Frau Fourtou mit dem Vorstandsvorsitzenden von Vivendi-Universal verheiratet ist, einem der gr�ssten Nutzniesser dieser Richtlinie. Hier wird ein grosses Demokratie-Defizit offensichtlich, das Assoziationen an einen Bananen-Staat weckt.", so Markus Beckedahl f�r das Netzwerk Neue Medien. Erschreckend fuer die B�rgerrechtler war auch das Des-Interesse und das Nicht-Wissen der Europaparlamentarier. "Nur sehr wenige Abgeordnete haben sich inhaltlich mit der juristisch schlecht ausgearbeiteten Richtlinie besch�ftigt und an diesen orientieren sich die anderen. Hier wurde von Seiten der Parlamentarier leichtfertig die Chance zur Gestaltung vergeben." Beckedahl weiter: "Wieder einmal wurde die Balance zwischen den Interessen der Rechteinhaber und den Interessen der Gesellschaft verschoben. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Hausdurchsuchungen und Kontosperrungen bei Jugendlichen kommen. Hier wurde vollkommen unverhaltnism�ssig eine Richtlinie auf den Weg gebracht, die ihren urspr�nglichen Zweck aus den Augen verloren hat und jugendliche Tauschb�rsen-Nutzer mit dem Organisierten Verbrechen gleichsetzt. Dabei werden den Rechteinhabern Instrumente der Selbstjustiz zur Verf�gung gestellt, die den Datenschutz aushebeln und Internetprovider zu Hilfspolizisten machen." -- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
