* Gert Doering wrote:
> On Tue, Apr 06, 2004 at 11:12:07PM +1000, Peter Ross wrote:
>> Auch richtig. Es gibt Ansaetze, das nur "berechtigte" Software
>> telephonieren darf..
>
> Das ist dann der wesentliche Punkt: die Firewall-Regeln von "man guckt
> IP-Pakete an" im Stack deutlich weiter nach oben schieben, und zusaetzlich
> eben die anfordernde Applikation pruefen.  Darauf wird es hinauslaufen
> muessen.

Das Thema ist durch: Diese Einschr�nkung behindert au�er dem Nutzer niemanden.

>> Man kann die "Freiheit" und Sorglosigkeit heute verbreiteter
>> Heimcomputersoftware mit der Verbreitung von Autos vergleichen, die
>> lediglich zum Fahren konzipiert sind und kaum Sicherheitsmassnahmen
>> aufweisen. Bei einerm Auto auf 1000 Leute war's noch wildromantisch,
>> inzwischen hat die Gesellschaft eingesehen, dass ein bisschen TUeV
>> guttut, damit wir uns nicht selbstvernichten.
>
> ACK...

Nein. Die meisten - insbesondere die verbreiteten - Systeme sind auf einem
hohen Schutzlevel. Nur ist der nicht konkret voreinstellbar, sondern bedarf
eines Finetunings vor Ort. Dieses wird aber von den Anwendern nicht
geleistet, weil die Admindienstleistung "zu teuer" ist.

Wenn man schon den Autovergleich strapazieren will:
  Solange die Leute mehr Geld im Jahr f�rs Auto (T�V ... Werkstatt ... Benzin)
  als f�r die Konfiguration Ihres kompliziertesten Haushaltsger�ts ausgeben,
  wird es keine L�sung geben, weil die Konfiguration eine ebenso teuere
  Dienstleistung ist, wie die Wartung eines Autos.

>> Die Strafe fuer fehlende Sicherheitsmechanismen im Heimrechnerbereich
>> ist gluecklicherweise nicht der Unfalltod, sondern nur die Unbrauchbarkeit
>> des Internets bzw. erst einmal speziell der Mailfunktionalitaet.
>
> "gluecklicherweise"?

Ihr kennt beide die nicht andere Seite Eurer Forderung. BTX und Minitel sind
ein zarter Wegweiser in die anvisierte Richtung. Zwischenstufen werden dann
von allen hier mehr Geld f�r das Versenden einer EMail verlangen als f�r
Postkarten. Und Inhaltsangebote im Netz wird man nur noch zentral,
kostenpflichtig und nat�rlich unter den wachsamen Augen Anderer einstellen
d�rfen.

Nein, Gert, Du und ich, wir werden nicht zu den Priviligierten geh�ren, die
die diese Dienste bereitstellen. Wir k�nnen uns gl�cklich sch�tzen, wenn wir
l�nger als die anderen Leute um uns herum noch nicht Kunde eines der drei
Weltkonzerne sind, die Infotainment statt Internet anbieten.

-- 
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