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US-Senator will Strafbarkeit von "Verleitung zu Copyright- Verletzungen" Einen neuen Anlauf gegen Filesharer und Hersteller von Ger�ten, mit denen sich digitale Medien kopieren lassen, nimmt der US-Senator Orrin Hatch, Vorsitzender des Justizausschusses des Senats. Er will mit einem Gesetzesentwurf erreichen, dass jeder, der bewusst Copyright-Verletzungen erm�glicht oder dazu verleitet, juristisch f�r die dadurch entstandenen Sch�den zur Verantwortung gezogen werden kann. Hatch, der gerne in die Klagen der Musikindustrie �ber die Raubkopierer einstimmt, die der Branche angeblich die Ums�tze versauen, wurde bekannt durch Gesetzesvorlagen, die beispielsweise Filetauscher ins Gef�ngnis bringen sollten, oder durch Vorschl�ge, die Computer von Nutzern illegaler Tauschb�rsen zu zerst�ren. Bekannt wurde er aber auch dadurch, dass die Musikindustrie-Lobby RIAA ihm durch Spenden bei der Finanzierung seiner politischen Laufbahn hilft. Einen neuen Anlauf gegen Filesharer und Hersteller von Ger�ten, mit denen sich digitale Medien kopieren lassen, nimmt der US-Senator Orrin Hatch, Vorsitzender des Justizausschusses des Senats. Er will mit einem Gesetzesentwurf erreichen, dass jeder, der bewusst Copyright-Verletzungen erm�glicht oder dazu verleitet, juristisch f�r die dadurch entstandenen Sch�den zur Verantwortung gezogen werden kann. Hatch, der gerne in die Klagen der Musikindustrie �ber die Raubkopierer einstimmt, die der Branche angeblich die Ums�tze versauen, wurde bekannt durch Gesetzesvorlagen, die beispielsweise Filetauscher ins Gef�ngnis bringen sollten, oder durch Vorschl�ge, die Computer von Nutzern illegaler Tauschb�rsen zu zerst�ren. Bekannt wurde er aber auch dadurch, dass die Musikindustrie-Lobby RIAA ihm durch Spenden bei der Finanzierung seiner politischen Laufbahn hilft. [...] Die B�rgerrechtler bef�rchten nun, sowohl Anbieter von Filesharing- Tools als auch Hersteller von Ger�ten, die zum Kopieren urheberrechtlich gesch�tzten Materials genutzt werden k�nnen, w�rden nach diesem Gesetzentwurf pl�tzlich verantwortlich gemacht f�r Rechtsverletzungen, die Anwender ihrer Soft- oder Hardware begehen. Damit m�ssten die Hersteller auch bei jeder Neuentwicklung erst einmal pr�fen, ob mit einem Produkt oder einer Dienstleistung gegen die Copyright-Gesetze versto�en werden k�nnte -- und sich im Zweifelsfall m�glicherweise die Genehmigung der entsprechenden Branchenverb�nde einholen. Letztlich m�ssten dann jeweils die Gerichte kl�ren, ob die "Beihilfe" tats�chlich absichtlich geschehen ist. �hnliches versuchte die Filmindustrie bereits bei Einf�hrung der Videorecorder zu erreichen: Sie strebte an, dass der Vertrieb von Videorecodern verboten wird, da damit illegale Kopien von Filmen hergestellt werden k�nnen. [...] -- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
