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Die FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist besorgt 
�ber die Infragestellung grundlegender Verfassungswerte bei der 
Terrorismusbek�mpfung. Tendenzen zum Angriff auf die Pfeiler des 
freiheitlichen Rechtsstaates sieht sie haupts�chlich in Versuchen zur 
Gefahrenabwehr mit einer "pr�ventiven Funktionslogik" etwa in 
Polizeigesetzen der L�nder, im Rahmen der ernsthaft gef�hrten Debatte 
�ber eine Aufweichung des Folterverbots sowie der Sicherheitshaft f�r 
potenzielle Attent�ter ohne konkreten Tatbezug. Auch die Neigung zur 
Vermischung der Arbeitsmethoden von Polizei und Nachrichtendiensten 
h�lt die ehemalige Bundesjustizministerin "f�r gef�hrlich und 
falsch". Selbstverst�ndlich sei der Schutz von Leib und Leben der 
B�rger "Teil der staatlichen Verantwortung", erkl�rte die 
Bundestagsabgeordnete am heutigen Donnerstag auf dem Symposium 
"Countering Modern Terrorism" in Berlin. "Aber daraus kann nicht ein 
Grundrecht des B�rgers auf Sicherheit abgeleitet werden."   

Der Argumentation von Innenpolitikern, wonach die Sicherheit die 
Bedingung f�r die Freiheit ist, schloss sich Leutheusser-
Schnarrenberger nur sehr bedingt an. Sie pocht auf einen 
Abw�gungsprozess, der beide Werte miteinander austariert.

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