* Hanno Wagner: > 2. Wie "sicher" ist diese Pseudonymisierung?
Krankenakten lassen sich nicht sicher pseudonymisieren, weil sie zu viele Daten �ber die Lebensumst�nde enthalten. In "Database Nation" ist ein nettes Beispiel enthalten, wenn ich mich richtig erinnere -- ich finde die Stelle gerade nicht. Das Problem ist, da� Daten wie Geburtsdatum (oder zumindest Geburtsjahr), Geburtsort, derzeitiger Lebensmittelpunkt, gewisse Verletzungen, Geburten usw. sich schlecht entfernen lassen, aber auch nicht mit einem Stigma behaftet und daher �ffentlicht bekannt sind. Wenn man an die Krankenakte herankommen will, dann reicht es aus, nach diesen Kriterien zu suchen, anstatt den Namen zu verwenden. Ihre Kombination sollte in den meisten F�llen hinreichend eindeutig sein. Der Personenbezug l��t sich m.E. nur durch Aggregierung aufheben, was allerdings auch die M�glichkeit zur Erstellung von Statistiken beschr�nkt. Eine Zugangskontrolle ist auch keine L�sung, weil in der Praxis diejenigen, die aufgrund ihrer Stellung eine Zugriffsberechtigung besitzen, eben aufgrund dieser Stellung solche niederen T�tigkeiten ablehnen und den Zugriff delegieren (das kann man in "Database Nation" nachlesen, allerdings f�r amerikanische Verh�ltnisse). -- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
