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Entschuldigt, das kann ich mir jetzt nicht verkneifen:

*meine Software* verwendet COALA... ;-)

neko
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10.02.2005 16:43

Steuer online: Fl�gellahme Elster

Auf manches Unternehmen, das seine Steuerdaten pflichtgem��[1] per
Elster-Software[2] ans Finanzamt �bermitteln will, lauert zurzeit der
Frust. Das eigenst�ndige Programm Elsterformular.exe sowie das in
zahlreiche Buchhaltungsprogramme eingebaute, f�r denselben Zweck und
ebenfalls durch die Oberfinanzdirektionen entwickelte Telemodul vermag
n�mlich vielfach keinen der vorgesehenen Finanzamt-Server zu erreichen.
Insbesondere am gestrigen Mittwoch und im Laufe des heutigen Donnerstag
scheinen reihenweise Versuche der Daten�bertragung gescheitert zu sein,
weil die Software auf den Finanzamt-Servern unter der Last
zusammengebrochen ist. 

Anders als die alternative, Java-basierende COALA-Schnittstelle stehen
den genannten Komponenten bundesweit gerade einmal sechs Serveradressen
(PDF[3]) zur Auswahl. Wer sich angesichts vergeblicher Kontaktaufnahmen
auf der Elster-Website umschaut, findet das Eingest�ndnis, die Server
seien �berlastet und erneute �bertragungen m�ge man bitte am 11. oder
12. Februar versuchen. Die dadurch eigentlich anfallenden
S�umniszuschl�ge w�rden nicht erhoben werden. 

Was die Website nicht verr�t: Nutzer der COALA-Schnittstelle brauchen
keine Engp�sse zu bef�rchten. Wer also die Wahl unter mehreren
Softwarepaketen hat, k�nnte durch einen Wechsel der benutzten Anwendung
mit etwas Gl�ck doch noch zum schnellen Erfolg kommen. Allerdings ist
f�r Au�enstehende kaum erkennbar, welche Technik unter der Haube eines
Steuerprogramms werkelt, weshalb die Elster-Verantwortlichen auf den
Unterschied gar nicht erst hinweisen.

Ebenso unklar bleibt bislang, wie es zu dem Problem �berhaupt kommen
konnte. Eine Anfrage bei der zust�ndigen Oberfinanzdirektion M�nchen
ergab, die Serversoftware habe bei der erh�hten Last durch die seit
Februar vorgeschriebenen elektronischen Umsatzsteuervoranmeldungen
einen Fehler offenbart, der im Rahmen des bisherigen jahrelangen
Testbetriebs und der Software-Qualit�tssicherung nicht erkannt wurde.
Allerdings wollte man nicht ausschlie�en, dass in den letzten Tage mehr
Anmeldeversuche stattgefunden h�tten als man durch die Zahl der
steuerschuldigen Unternehmen erkl�ren k�nnte. Konkrete Hinweise auf
eine DoS-Attacke liegen offenbar bislang nicht vor, aber die Vermutung
steht im Raum. Nachdem in der letzten Zeit vielfach Klagen[4] �ber die
unzureichende Authentisierung der Steuer-Anmelder laut geworden waren,
liegt diese Gelegenheit zum Missbrauch nicht ganz fern. Wie dem aber
auch sei -- jetzt bem�ht sich die Finanzamt-IT h�nderingend um die
Beschaffung zus�tzlicher Hardware f�r eine stress-�rmere
Lastverteilung.
 (hps[5]/c't)

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  [2] https://www.elster.de
  [3] https://www.elster.de/doc/konfiguration_avmken_jana.pdf
  [4] http://www.heise.de/newsticker/meldung/54408
  [5] mailto:[EMAIL PROTECTED]

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