Hi,
On Tue, Jan 31, 2006 at 10:25:05AM +0100, Nils Ketelsen wrote:
> > Mir fehlt immer noch ein etwas weniger diffuses Bedrohungsszenario.
>
> "Der Techniker beim ISP will mir meine Freundin ausspannen und schickt ihr
> daher per E-Mail die Übersicht der von mir besuchten Dating-Sites". Langt
> das?
Das ist nun gerade hochgradig konstruiert.
Um im Beispiel zu bleiben: warum klickst Du hinter dem Ruecken Deiner
Freundin auf Dating-Sites rum? Wenn sie davon wuesste, waer's ja kein
Druckmittel.
Davon abgesehen: woher will "der Techniker" wissen, dass *Du* auf der
Dating-Site warst? An Deinem Computer koennte auch Deine Freundin gesessen
haben. Um das mit Sicherheit zu wissen, muesste er *in* die Session
schauen (Anmeldedaten o.ae.) - und hier sind wir uns ja einig, dass
das unerwuenscht ist.
> > Wer ist jetzt eigentlich Der Boese [tm]? Der ISP? Der Betreiber des
> > Ziel-Webservers? Die Staatsorgane?
> Oder der Internetbenutzer?
Wenn man da raus schaut, sieht man jeden Tag ein fast beliebiges Volumen
an Portscans durch Viren, Server-Downtime durch DDoS-Angriffe, und reichlich
gestohlenes Geld durch Kontodaten-Diebstahl.
Das ist ein *real existierendes* Problem.
Wie Du schon sagst: das muss man gegeneinander abwaegen.
gert
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