* Joerg Jaspert <[EMAIL PROTECTED]> [2002-05-16 00:29]:
> (Some CCs to people who really should not miss this mail :) ).

 I guess joey was asking for Cc's these days anyway.

>       * Added FAQ.DE Directory with actual debian-user-german FAQ. We
>       can change it to be in debian.html later. Or change dirname. Lets
>       see what Gerfried says.

 Personally I must say leave it as FAQ.de (as in the package you mailed
me -- the de was lowercased?).

 I have slightly updated the debian.html but it needs more work on the
quick faq in it.  I included just the toc of the d-u-g faq into the
file, that should be enough.

 I'm sorry to say but yesterday something happened that makes that I
can't work on the file anymore -- don't have any time left until about
the end of the month (jobsearch, to be honest).

 I attached the version I did to this mail, someone should really take a
look a the faq (it's quite potato centric, we should mention the debconf
interface for X11 configuration at least, prefer cupsys over other
printing systems, ...).

 Sorry that I can't help there anymore but I hope you can forgive me in
my current situation.

 Have fun,
Alfie
-- 
"'oder?' heisst wohl, dass Sie es nicht so genau wissen.
 Vielleicht sollten Sie sich erst einmal kundig machen."
                                  -- unknown XxXX-Employee
Title: Setup-FAQ f�r Debian Woody - Linuxtag-2000 Edition
trustec.de springer.de linuxland.de credativ.de lob.de debian.de


Debian Woody - Spezialausgabe LinuxTag 2002


Vorwort

Diese CD entstand beim Debian-Projekt mit freundlicher Unterstützung durch trustsec IT solutions GmbH, den Springer Verlag, den Lehmanns Online Bookshop, die credativ GmbH und LinuxLand International. Sie basiert hauptsächlich auf Auszügen aus der kommenden Woody-Version der Debian-Distribution.

Der Großteil der Software unterliegt der GPL oder ähnlichen freien Lizenzen, somit wird auch der Quellcode selbstverständlich zur Verfügung gestellt. Aus Speicherplatz- und Umweltschutzgründen wird er nicht auf dieser CD mitgeliefert, kann aber von den Debian-Servern oder von Jörg Jaspert zu den in der GPL genannten Bedingungen bezogen werden.

Debian ist eine freie Distribution, verwaltet von Freiwilligen. Der Support ist nicht gewährleistet. Falls Sie Hilfe brauchen, können Sie sich an die deutsche User-Mailingliste wenden, oder den professionellen Support unserer Sponsoren oder anderer Support-Unternehmen in den Anspruch nehmen.

Hinweis: Die vollständige Woody-Version wird über 6000 Pakete enthalten, diese CD enthält nur eine kleine Auswahl davon. Die Distribution kann aus dem Internet heruntergeladen oder sp�ter kostengünstig von einem CD-Distributor wie Lehmanns Online Bookshop oder LinuxLand International bezogen werden.

Mailingliste debian-user-german:

Tipp: Erst suchen und lesen, dann Fragen stellen und nicht umgekehrt.

Wichtige Hinweise zur Installation

Bitte lesen Sie den folgenden Abschnitt aufmerksamm bevor Sie mit der Installation beginnen!

Beachten Sie, dass Teile der Distribution aus dem aktuellen Zweig von Debian genommen wurde und dass die Pakete aus dem Entwicklerzweig kleine Bugs beinhalten können. Aus Kompabilitätsgründen werden einige Woody-Pakete zusätlich bzw. nachträglich installiert, was darauf hinausläuft, dass während der Installation einige Pakete zwei mal installiert und konfiguriert werden müssen! Aufgrund dieses "Durcheinanders" müssen auch die Woody-Pakete sehr genau konfiguriert werden, andernfalls kann es passieren, dass die Standard-Einstellungen (und die "alten" Potato-Einträge) nicht ausreichen, um eine funktionierende Konfiguration zu erstellen. Wenn also während der Installation die Frage gestellt wird: "Ignore questions with priority less than (low/medium/high/highest)?", wählen Sie bitte "low" und beantworten Sie alle Fragen möglichst genau.

Weiterhin installiert apt-get leider nicht alle Pakete in einem Durchlauf (die Situation soll sich bald verbessern). Vorläufige Lösung: Wenn die erste erste Installationsrunde fertig ist, loggen Sie sich ein, starten Sie dann bitte "dselect", wählen dort "Update", "Select", verlassen Sie es mit "Q" (Gross-q) und wählen Sie dann "Install".

Wenn bei der Installation eine Fehlermeldung ausgegeben wird (z.B. keine CD im Laufwerk), kann es passieren, da� auf dem Bildschirm falsche Zeichen ausgegeben werden. Drücken Sie dann einfach Ctrl-L und der Bildschirm wird wieder normal aufgebaut.

Einsteiger-Mini-FAQ (für Debian Woody)

Ich habe schon mal Linux installiert, muss ich bei Debian etwas anders machen?

Debian installiert man einfach, wie jede andere Distribution auch. Die wichtigste Besonderheit von Debian ist die Einhaltung der Linux-Standards, z.B. bei der Struktur des Dateisystems. So sind ALLE relevanten Konfigurationsdateien unterhalb von /etc zu finden, und sollten dort auch verändert werden. Debian enthält kein einheitliches Konfigurations-Frontend wie YAST, stattdessen wird das System mit "config"- und "update"-Skripten konfiguriert bzw. durch gezielte Veränderung der Konfigurationsdateien. Weiter Hinweise sind i.d.R. in den Man- oder Info-Pages ("man/info/pinfo <Datei/Befehl/Funktion>") zu finden. Neben den üblichen "update"-Skript gibt es seit der Potato-Version ein Konfigurationssystem mit einer menübasierten Oberfläche: debconf. Pakete, die debconf-Konfiguration verwenden, können später mit dem Befehl: "dpkg-reconfigure <Paketname>" bequem neu konfiguriert werden.

Neue Pakete werden unter Debian Linux mit dem Programm dpkg installiert, die bewährte Benutzeroberfläche dafür ist dselect. Seit der Potato-Version gibt es auch das neue Verwaltungssystem für dpkg: apt. Es handelt sich dabei um ein ausgeklügeltes System, das die Bezugsquellen für Debian-Pakete verwaltet und die System-Upgrades einfacher macht. Mehr darüber erfahren Sie in der Man-Seite von apt-get.

Was ist GNOME, wie startet man das überhaupt?

GNOME ist eine freie Desktop-Umgebung, die aus den selben Überlegungen wie KDE entstanden ist, allerdings auf der Basis freier Software. GNOME bietet zahlreiche Komponenten; viele Programme wie Gimp, die auf dem Gtk-Toolkit basieren, fügen sich nahtlos in die GNOME-Umgebung ein.
Man startet GNOME, in dem man gnome-session anstelle des normallen Fenstermanagers benutzt. Das kann systemweit mit update-alternatives eingestellt werden, oder das macht jeder Benutzer für sich. Nach der Erstinstallation kann er/sie gnome-session in die Datei ~/.xsession eintragen, z.B. so:

echo gnome-session >> ~/.xsession

Was soll ich vor der Installation beachten?

Sie sollten w�hrend der Installation m�glichst detaillierte Angaben �ber ihre Hardware zur Verf�gung haben. Dazu geh�ren die Parameter der ISA-Karten, Informationen �ber den verwendeten Chipsatz auf der Grafikkarte, den Typ der Maus, die maximalen Zeilenfrequenz des Monitors, die Reihenfolge der externen Ger�te an den seriellen Schnittstellen usw. Die meisten Informationen k�nnen Sie in ihrer Systemsteurung ablesen.
Als absolutes Minimum ben�tigen Sie f�r die Installation ca. 100MB Festplattenplatz. F�r die Installation von Anwendungen wird zus�tzliche Festplattenplatz ben�tigt. Wenn Sie ausreichend Platz zur Verf�gung haben, sollten Sie mindestens 500MB f�r die Installation von Betriebssystem und Anwendungen einplanen. Dieser Festplattenplatz muss sich in einer oder mehreren Partitionen befinden, deren Inhalt vom Installationsprogramm �berschrieben werden darf. Alternativ kann sich der Platz auch im unpartitionierten Bereich einer Festplatte befinden, dieser Platz muss dann w�hrend der Installation partitioniert werden.
Sie k�nnen das Programm fips.exe im Verzeichnis \tools auf dieser CDROM verwenden, um eine bestehende DOS- oder Windows-Partition zu verkleinern und somit freien Platz f�r die Installation von Debian zu schaffen.
Weiterhin sollten sie lauff�hige Bootdisketten f�r ihr altes Betriebssystem besitzen, um es im Notfall booten zu k�nnen oder z.B. um LILO zu entfernen ("fdisk.exe /mbr").

Kann ich sp�ter immer noch Windows starten? Kann Linux meine bestehende Windows-Installation besch�digen?

Grunds�tzlich ist alles m�glich, in der Praxis sollte das aber nicht vorkommen, wenn man die eigenen Aktionen gut �berlegt. Falls sie noch keine Erfahrungen mit der Partitionierung der Festplatte besitzen, sollten Sie unbedingt das Kapitel 5 der Installationsanleitung durchlesen.
Falls Sie ihr altes Betriebssystem nach der Installation als prim�res Betriebssystem starten soll, sollten sie den Boot-Manager Lilo nicht in den Master Boot Record (MBR) installieren, wenn das Installationsprogramm dies vorschl�gt, sondern in den Bootblock der Linux-Partition. Sie k�nnen Linux sp�ter �ber das DOS-Programm loadlin.exe starten. Wer es grafisch mag, kann loadlin in das MS-DOS-Bootmen� eintragen oder einen DOS-basierten Boot-Manager wie den aus dem Programm XFDisk benutzen.

Ich habe den Boot-Manager LILO installiert. Bei der Installation gab es eine Meldung wie "... may not be accesible". Jetzt wird beim Start von LILO st�ndig die Zahl 10 ausgegeben. Was ist da los?

Dieser Fehler bedeutet oft, dass die tats�chlichen Reihenfolge der Festplatten beim Booten nicht der in der Software-Umgebung dargestellten Reihenfolge entspricht. Das kann von einem SCSI-Bios, einem Boot-Manager oder bestimmten BIOS-Einstellungen verursacht werden. Um dies zu beheben, k�nnen sie ihr installiertes Linux-System mit der Installations-CD bzw. Diskette starten, mit Angabe von "rescue root=/dev/XYZ" am Bootprompt. Mit "root=" teilen Sie dem Kernel die Bezeichnung der neuen Linux-Partition mit. Danach k�nnen Sie ganz normal arbeiten und z.B. die Installation der Software-Pakete fortsetzen. Anschlie�end bearbeiten Sie die Datei /etc/lilo.conf (z.B. mit mcedit) und tragen z.B. folgende Zeilen am Anfang der Datei ein:
    # Beispiel mit SCSI-Bios und SCSI-Festplatte als C:
    
    disk=/dev/sda
    bios=0x80
    # 0x80 bedeutet C:-Festplatte in DOS. �ndern Sie sda in
    # die Bezeichnung ihrer Festplatte, auf der sich das
    # C:-Laufwerk befindet
    
    disk=/dev/hda
    bios=0x81

    # Wie oben, 0x81 ist unter DOS die zweite Festplatte

Ich habe den Bootmanager LILO installiert. Aber wie werde ich ihn wieder los? Beim Booten kommt immer der LILO-Prompt, obwohl ich keinen LILO mehr verwende.

Falls sie eine Bootdiskette mit MS-DOS und fdisk.exe besitzen, starten sie den Computer mit dieser und f�hren sie "fdisk /mbr" aus. Das wird die Spuren von LILO aus dem MBR entfernen.

Muss ich einen neuen Kernel kompilieren?

Nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss. Der vorinstallierte Kernel ist modular aufgebaut, ben�tigte Treiber k�nnen zur Laufzeit geladen werden. Verwenden sie das Programm modconf, um die Module auszuw�hlen. Speicher- und Performance-Gewinn rechtfertigen den Aufwand einer Neukompilierung kaum, zudem laufen unerfahrene Benutzer st�ndig Gefahr, beim Kompilieren wichtige Optionen zu ver�ndern und so einen unbrauchbaren Kernel zu erstellen. Wird die Neukompilierung dennoch notwendig, k�nnen Sie die Konfiguration des Kernel-Maintainers �bernehmen, in dem Sie die Datei /boot/config-<version> als /usr/src/linux/.config abspeichern.

Was ist mit meiner Hardware, was wird unterst�tzt?

Unter Linux kann inzwischen ein Gro�teil der PC-Hardware (i386) verwendet werden. Informationen �ber die Unterst�tzung verschiedener Ger�te werden im Hardware-HOWTO und in den Hardware-Datenbanken gesammelt: Es erweist sich oft als sinnvoll, nicht nach den Handelsbezeichnungen zu suchen, sondern nach den Bezeichnungen der zentralen Komponenten, also z.B. der Chips auf den Grafikkarten.

Einige Komponenten werden von Linux noch nicht unterst�tzt, weil die Mitarbeit mit den Herstellern nicht klappt oder die Funktionsweise der Hardware den Betrieb in einer Multitasking-Umgebung nicht zul��t. Dazu geh�ren fast alle PCI- und "billige" ISA-Modems (sog. Soft-/Win-Modems), viele GDI-Drucker, die meisten USB- und Parallelport-Scanner. Auch hier gilt: Ausnahmen best�tigen die Regel, es wird immer wieder an "Bastell�sungen" gearbeitet.

Ich habe 128..4096MB Arbeitsspeicher, es werden aber nur 64MB erkannt. Was ist da los?

Das Problem liegt in dem Zusammenspiel von Linux und BIOS. Leider mitteilen bestimmte BIOS-Versionen nicht die gesamte Speichergr�sse, sondern nur 64MB. Sie k�nnen dem Kernel die richtige Speichergr�sse aber manuell mitteilen, in dem am Bootprompt (bzw. in der LOADLIN-Zeile) der mem-Parameter angegeben wird, z.B. "mem=128M".

Wo konfiguriere ich die Grafikkarte/Maus/Tastatur/Joystick etc.?

Das kommt drauf an, in welcher Umgebung sie verwendet werden. Viele Ger�te werden direkt von dem Kernel unterst�tzt (s. /usr/src/linux/Documentation), andere von speziellen Bibliotheken oder Server-Programmen (X-Server, Daemonen). F�r die Konfiguration von X11 (X-Window-System) verwendet man die Konfigurationsprogramme XF86Setup, xf86config oder bearbeitet die Datei /etc/X11/XF86Config manuell. Konnten Sie den Typ der Grafikkarte nicht ermitteln, k�nnen Sie ihr Gl�ck mit dem Programm anXious aus dem Paket xviddetect versuchen (das wahrscheinlich bereits w�hrend der Installation aufgerufen wird). Andere Bibliotheken f�r den Hardwarezugriff werden �ber entsprechende Dateien konfiguriert, Doku-Studium ist angesagt.
Kernelmodule sollten in eigenen Dateien unterhalb des Verzeichnisses /etc/modutils konfiguriert werden, die Datei /etc/modules.conf kann mit dem Befehl update-modules aktualisiert werden. Verwenden Sie modconf, um weitere Module zu laden. Web-Seiten: Man-Seiten:
  • modconf(8)
  • update-modules(8)
  • modules.conf(5)
  • modprobe(8)
  • bootparam(7)
und andere...
Tipp: "man -k <Thema>", z.B. "man -k keyboard | less"

Unter X will die Maus nicht laufen, obwohl die Schnittstelle und der Protokoll stimmen. Auf der Konsole geht es aber!

Das Problem ist bekannt.
Hintergrund: F�r die Steuerung der Maus an der Konsole ist das Paket gpm verantwortlich. Bei bestimmten Maus-Typen k�nnen sich mehrere Prozesse (z.B. gpm und der X-Server) die Mausschnittstelle nicht teilen.
Eine L�sung: Weiterleitung der Mausaktionen durch gpm. gpm kann durch Eingabe des Befehls gpmconfig konfiguriert werden. Sie werden dann u.a. nach dem Namen des "Repeat-Protocols" gefragt. Hier sollten Sie "msc" angeben. Bei der Konfiguration von X11 (mit Programmen wie XF86Setup, anXious oder direkt in der Datei /etc/X11/XF86Config) ist dann als Maus-Typ "MouseSystems" und als Ger�te-Datei f�r die Maus "/dev/gpmdata" anzugeben. Tipp:(Falls Sie noch XFree86-3.3.6 benutzen.) Das Paket xf86setup installieren und XF86Setup benutzen.
Alternative: anXious --forcesetup --forceconfig aufrufen.

Wie konfiguriere ich meinen Drucker?

Installieren Sie die Pakete magicfilter und lprng. Danach rufen Sie das Skript magicfilterconfig folgendermassen auf:
   magicfilterconfig --force
Dieses Skript f�hrt Sie durch alle notwendigen Konfigurationsschritte.

Mein Drucker wird aber nicht vom magicfilter unterst�tzt?!

Dann m�chten Sie statt lpr/lprng/magicfilter vielleicht das neue Drucksystem CUPS ausprobieren. Dazu installieren Sie die Pakete cupsys, cupsys-bsd, cupsys-client, cupsys-driver-gimpprint, kups.

apt-get install cupsys-client kups cupsys-driver-gimpprint cupsys-bsd

Konfiguration ist mit KUPS schnell gemacht. Falls Sie einen USB-Drucker einrichten, sollten Sie vor der Installation von CUPS die USB-Treiber laden ("modconf" - "usb-uhci" (oder manchmal "usb-ohci"), "usbdevfs" und "printer" laden).

Wie konfiguriere ich einen Internetzugang?

Wenn Sie ein Modem benutzen, sollten Sie das Paket pppconfig installieren. Durch Eingabe des Befehls pppconfig wird dann ein Programm aufgerufen, welches Sie Ihnen die notwendigen Fragen zu Konfiguration des Zugangs stellt. Sie k�nnen die Internetverbindung dann hinterher durch Eingabe des Befehls pon starten und mit poff wieder beenden. Falls Sie eine ISDN-Karte verwenden, sollten Sie das Paket isdnutils installieren und dann den in der Datei /usr/share/doc/isdnutils/HOWTO.isdnutils.gz beschriebenen Schritten folgen. Diese Datei k�nnen Sie sich an der Konsole oder in einem Terminalfenster mit dem Programm zless ansehen.

Wie mache ich mit Linux dies und das?

Die Bedienung von Linux und Unix allgemein ist in zahlreichen B�chern, im DE-DOS-nach-Linux-HOWTO, auf diversen Web-Seiten u.a. beschrieben.

M�gliche Anlaufstellen:
Mitgelieferte Paket-Dokumentation und Beispiele in /usr/share/doc/*.
Neulinge sollten sich in der Sektion "doc" der Paketauswahl umsehen.

Web-Seiten:

Englisch-Kenntnisse schaden nie, vor allem nicht unter Unix/Linux. Sollten sie sich mit Begriffen schwer tun, ist ein W�rterbuch (Paket:ding) zu empfehlen, sowie ein Jargon-Lexicon (Paket:jargon).

Man muss unter Linux ja viele Textdateien bearbeiten - welcher Editor ist der beste?

Die Frage l��t sich genauso leicht beantworten wie die Frage nach der besten Eissorte. Es existieren Unmengen an kleinen und grossen Texteditoren, man sollte einfach mehrere ausprobieren, bis einer den eigenen Vorstellungen entspricht. Viele DOS-Umsteiger finden sich mit fte und jed gut zurecht. Fans von Norton Commander werden vermutlich mit mcedit aus dem Midnight Commander ab besten zurecht kommen. Wordstar-Kenner sollten ruhig joe ausprobieren, und Windows-Umsteiger nedit, gxedit oder xfte. Wer einen effizienten, gut konfigurierbaren Editor erwartet und bereit ist, neue Sachen zu lernen, sollte die Editoren (X)Emacs und (g)vim ausprobieren.

W�hrend der Installation habe ich zuf�llig STRG-ALT-ENTF gedr�ckt und der Rechner wurde neugestartet. Jetzt kann ich Linux laden, aber da funktioniert nichts mehr - und nun?

Auf keinem Fall das komplette System neuinstallieren! Das w�re eine Vorgehensweise, die unter Linux letztendlich zu keinem Erfolg f�hren wird. Stattdessen loggen Sie sich als root ein, starten dselect und rufen [install] auf. Die Installation wird fortgesetzt.

debian-user-german FAQ

Janto Trappe <[EMAIL PROTECTED]>

06-02-2002



Janto Trappe � 2002-02-06
Letzte �nderung am 16.05.2002 von Gerfried Fuchs

Attachment: pgp6VbpZalC43.pgp
Description: PGP signature

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