On Mon, 7 Sep 1998, Oliver Schoenherr wrote: > On Mon, Sep 07, 1998 at 01:24:12PM +0200, Martin Henking wrote: > > Hallo Leute, also dies ist nur eine Frage von mir, aber Linus Thorvalds > > hat doch erklärt, daß Linux den Massenmarkt gewinnen soll. Also wenn ich [...] > > nicht. Also meine Idee wäre, daß Linux von NT lernen sollte, vielleicht > > trägt das zu mehr Bedienerfreundlichkeit bei... Über dieses Thema bin > > ich gern bereit zu diskutieren.
> zuviel ct editorial gelesen ? wenn du es so toll findest von nt zulernen > solltest du es machen und unter linux implementieren !!! *tsts* es gibt > keine linux ag bei der du dich beschweren kannst, du bist selber ein teil > von linux, also wenn dir etwas nicht gefaellt aendere es. So einfach kann man das ja nun nicht sagen, denn nicht jeder ist in der Lage, Änderungen selbständig durchzuführen. Man sollte sich aber jeweils Gedanken machen, wie ein Problem lösbar "wäre", auch wenn man es nicht selbst kann. Und beschweren kann man sich wirklich nicht, das sehe ich auch so. Das Einzige, was Linux von NT lernen kann ist die "Usability". Aber wenn ich mir vorstelle, daß Linux verstärkt durch graphische Werkzeuge konfigurierbar wäre, dann graust es mich schon ein bißchen, denn unter anderem die flexiblen Konfig-Dateien sind eine Stärke der Unix-System. Sinnvoll wäre IMHO eine Art standardisiertes System von Config-Files und eine dazu passende "Frontend-Bibliothek", die derartige Dateien effektiv bearbeiten kann. NT ist ja _keineswegs_ das Vorzeige-System schlechthin. Linux würde ich in den meisten Bereichen auf jeden Fall den Vorzug geben. Nicht allein wegen des Kostenfaktors. Linux _ist_ einfach flexibler - und nicht zuletzt ist die Wahrscheinlichkeit, daß Fehler wirklich behoben werden, entgegen mancher Aussagen, sicher höher als bei NT. Dabei spielt die Dringlichkeit natürlich eine Rolle. Ein rein kosmetischer Fehler im KDE zum Bsp. wäre nicht so wichtig, wie ein interner Fehler, der sich auf alle Klassen auswirkt... Daß aber jeder "ein Teil von Linux" ist, gefällt mir recht gut. Gerade bei Debian tritt dieses Prinzip am stärksten zu Tage. Denn jeder soll ja schließlich versuchen, mitzuhelfen. - Das Prinzip von Linux und der freien Software im allg. wird hier besonders IMO deutlich. Naja, jetzt ist's genug geschrieben... ;) CU, Michael ------------------------------------------------ Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine E-Mail an [EMAIL PROTECTED] die im Body "unsubscribe debian-user-de <your_email_address>" enthaelt. Bei Problemen bitte eine Mail an: [EMAIL PROTECTED] ------------------------------------------------ Anzahl der eingetragenen Mitglieder: 579

