Hoi Olli,

> mich interessiert die Meinung anderer User, ob auf einem system mit
> 128 MB RAM ein monolithischer Kernel nicht besser passen wuerde, als
> ein modularisierter. Ich denke. dass die Kernelgroesse eines monolith.
> Systems gegenueber 128 MB nicht in's Gewicht fallen sollte. Soweit ich
> es vestanden habe, ist ein monolith. Kernel gegnueber einem
> modularisierter um einiges schneller.

Das mit der Geschwindigkeit stimmt wohl, wenn du ein Teil 
Hardware plötzlich brauchst, dessen Treiber vorher noch nicht 
geladen war. Sonst doch nicht -- oder? Und RAM scheinst du ja
zur Genüge zu haben...

> Jedoch - gibt es Gruende, warum man eher einen modularisierten Kernel
> einsetzen sollte?

Ja, da gibt es einige, mir fallen da gerade ein:
- du kannst den Treiber wieder rauswerfen und neu laden, wenn
  die Hardware bockt,
- du kannst den Treiber aktualisieren ohne den Kernel ganz neu
  zu kompilieren und ohne neu zu booten,
- du kannst neue Hardware anhängen (z.B. externe SCSI-Devices)
  ohne neu zu booten,
- ...

> Und warum wird der LINUX - Kernel nicht in einen Micro - Kernel
> umgeschrieben (meiner Kenntnis nach der naechste evulut. Schritt  ->
> Digital UNIX)?

Da gibt es einen ganz einfachen Grund: weil Linus nicht will. Da
gibt es dann nur noch wenig zu diskutieren (er ist nicht umsonst
"wohlwollender Diktator").

Gruss
Philipp

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