On Thu, Mar 11, 1999 at 12:25:03PM +0100, Martin Kempa wrote: > Michael Bramer wrote: > > 1.) alle Deb's sollen in /usr/local nichts aendern bzw. hineinschreiben > > 2.) wenn du Deb-sourcen ziehst, diese aenderst und dann neue Deb's > > machst, solltest du auch wieder 1.) beachten > > Die Grundregel lautet: jedes Deb (egal woher) macht nichts mit > > /usr/local/ > > > > 3.) wenn du eigene Scripte (z.B. zur Verwaltung des Systems) schreibst, > > solltest du diese in dein Home oder aber in /usr/local ablegen > > 4.) wenn du 'fremde' Sourcen ziehst und diese dann installieren > > moechtest, ist der richtige Ort auch /usr/local. > > (btw: wenn man ein eigens mutt installiert ist es in der Regel nicht > > schlecht, wenn man auch dein dpk -i mutt macht und damit das > > deb-mutt deinstalliert) > > > Was ich nur eigenartig finde ist folgendes:
dazu eine kleine Warnung: Was ich schreibe, ist das, was ich verstanden habe. Es koennte sein, das ich oben einen (mehrere?) grobe Fehler drin habe. Wenn einer Fehler sieht, sollte er rufen oder fuer immer schweigen.... > Wenn ich irgendwelche Sourcen habe, die für die Allgemeinheit des > Systems von Interesse sind, compiliere ich diese und installiere > sie in /usr/local (Regel 4). Sobald ich aus diesen Sourcen ein Deb > erzeuge, muss die Geschichte nach /usr (Regel 1). > Warum ist das denn so? Ich sehe eigentlich keinen großen Unterschied > zwischen einem lokalen Softwarepaket als Deb oder nicht. sehe es mal so: Alles, was nicht unter /home und /usr/local steht, gehoert dpkg. Nur dieses Programm ist fuer die Verwaltung von Files zustaendig. Wenn du z.B. ein File aendern moechtest, das unter /usr/bin steht, muss (solltest) du dieses dpkg sagen. Dann ueberschreibt dpkg z.B. auch diese Aenderung nicht. Aber unter /usr/local (und /home) kannst du bzw. die User des Systems machen was sie wollen. Um das an einen Beispiel nochmal deutlich zu machen: es gibt ein Programm, das untersucht die Festplatt(en) nach Unregelmaesigkeiten. Wenn du nun eigene Files unter /usr/bin installierst, dann wuerden diese z.B. gemeldet. (ich selber habe dieses Programm noch nicht benutzt, da her IMHO) Es gibt (gab?) auch ein Programm zum backupen des Systems. Alle Files, die geaendert wurden und/oder dpkg nicht bekannt waren, wurden gesichert... Klar? > Eine andere Frage bezieht sich auf Regel 2. Wenn ich Source-Debs > verändere, compiliere und installiere, stehen die Dateien nach > Regel 2 unter /usr. Gibt es nun in der nächsten Distribution eine > neuere Version zu diesem Deb und ich mache ein Update, sind meine > lokalen Veränderungen überschrieben. Wie kann man das verhindern? Status des Packages auf hold setzten. > Hätte ich das lokal veränderte Paket unter /usr/lokal installiert, > wäre es erhalten geblieben, oder? richtig. Packages zu bauen, ist auch nicht immer leicht.... Wenn man Aenderungen an 'fremden' Packages macht, sollte man z.B. die Versionsnummer in einer Zentelstelle veraendern. Auch sollte man Aenderungen an deb's an den Maintainer senden, damit in der naechsten Version die Aenderung beruecksichtig werden kann. Gruss Grisu -- Michael Bramer -- a Debian Linux Developer http://www.debian.org PGP: finger [EMAIL PROTECTED] -- Linux Sysadmin -- Use Debian Linux "We just typed make..." -- (Stephen Lambrigh, Director of Server Product Marketing at Informix about porting their Database to Linux) ------------------------------------------------ Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine E-Mail an [EMAIL PROTECTED] die im Body "unsubscribe debian-user-de <deine emailadresse>" enthaelt. Bei Problemen bitte eine Mail an: [EMAIL PROTECTED] ------------------------------------------------ Anzahl der eingetragenen Mitglieder: 667

