Wir hatten (vor nun fast drei Jahren) eine Installation mit einem Server und drei Clients, von denen jeder mit einer Diskette gebootet hat und sich den ganzen Rest vom Server geholt hat. Auf dem Server wurde dann im /etc für jeden Client ein Verzeichnis angelegt, in dem seine Konfiguration und evtl. ein paar andere Clientspezifische Dinge standen. Ich glaube das Paket hieß nfsroot. Es war zwar nicht ganz trivial, das System zu konfigurieren, aber es hat letzenends gut funktioniert. Ich denke , das könnte auch bei Dir eine halbwegs vernünftige Lösung sein.
Da wir es von Anfang an nur als Übergangslösung geplant hatten, habe wir das Projekt allerdings nicht weiter verfolgt und ich weiss auch nicht welche Pakete sich dafür jetzt eignen. Einfach mal in dselect nach boot oder root suchen. Ansonsten bin ich etwas skeptisch bzgl. des gesharten /usr Zweiges. Für Cluster gibt es bei Debian meines Wissen keine gute Lösung. Manche Leute lassen sich auf dem Server ausgeben, welche Pakete installiert sind und nehmen diese Liste dann, um die Pakete für die Clients auszuwählen. Mit Skripten kann man dies automatisieren, allerdings wird man trotzdem 20x gefragt ob denn nun German oder English der Default bei ispelkl sein soll. Bei RedHat gibt es autoRPM aber darüber habe ich auch schon kritische stimmen gehört. --Rainer. ------------------------------------------------ Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine E-Mail an [EMAIL PROTECTED] die im Body "unsubscribe debian-user-de <deine emailadresse>" enthaelt. Bei Problemen bitte eine Mail an: [EMAIL PROTECTED] ------------------------------------------------ Anzahl der eingetragenen Mitglieder: 666

