Waldemar Brodkorb <[EMAIL PROTECTED]> writes:
> > Ist das nicht mit Kanonen aus Spazen geschossen??? Einen 486 mit neustem
> > Kernel und nur 16 MB RAM. W�re da ein Kernel aus der 2.0.x-Serie wie z. B.
> > der 2.0.39 nicht schlanker, schneller, stabiler, ....???
>
> Schwachfug.
Nein.
> Der komprimierte Kernel schein mir keine 8 MB gro� zu sein.
> -rw-r--r-- 1 root root 988084 Mar 6 14:03
> vmlinuz-2.4.2
Erstens l�uft im Betrieb ganz sicher nicht der komprimierte Kernel, sondern
dieser wird vorher dekomprimiert. Zweitens, und das ist hier der wichtige
Teil, sagt die Gr��e der Kerneldatei schlicht gar nichts �ber den RAM-Bedarf
im laufenden Betrieb aus, denn man sieht dieser Datei nicht an, welche
dynamischen Strukten und Daten von dem in dieser Datei gespeicherten Code
erzeugt bzw. verwaltet werden.
Und die Datenstrukturen in neueren Kernel wie 2.2 und auch 2.4 sind gewachsen,
so dass diese Kernel sehr wohl mehr RAM zur Laufzeit ben�tigen als ein 2.0
Kernel (Vergleich 2.2 zu 2.4 wei� ich jetzt nicht auswendig, aber insgesamt
ben�tigt 2.4 wohl nicht sehr viel mehr Platz als 2.2).
> Aber wenn man das System zus�tzlich mit "Stateful Paketfilter"
> zur Firewall erkl�rt kommt man an 2.4.x nicht vorbei,
> au�er man schwenkt zu OpenBSD �ber.
Stateful Filter sind erstmal reine Spielerei und haben neben ein paar
Vorteilen in Spezialbereichen erstmal auch eine paar Nachteile
(fehleranf�lliger in der Implementierung, Anf�llig gegen DoS-Angriffe).
In 90-98% aller F�lle, zumindest beim Hausgebrauch, d�rfte ein stateless
Filter ausreichend sein.
--
Until the next mail...,
Stefan.
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