On Sat, Jan 19, 2002 at 08:33:23PM +0100, Markus Kolb wrote: > >> Bei Debian kann "man" also nur davon ausgehen, dass entweder alles > oder > >> nichts gestartet wird. In meinen Augen ist das in jeder anderen > Distri > >> um einiges besser gel�st. > >> Sollte Linux von seinem Bastel-Image wegkommen wollen, dann m�ssen > sich > >> Standards etablieren. > >> Die anderen Distris haben zwar bisher alle ihren eigenen Standard, > aber > >> das ist immer noch besser als gar keinen Standard und jeder macht was > er > >> will. > > > da ist es nat�rlich viel besser, das die anderen Distris jeweils ihr > > eigenes S�ppchen kochen. Da musst du auch zuerst nachschauen, was in > > welchem Runlevel gestartet wird. Denn du kannst dich nicht darauf > > verlassen, das z.B. der Runlevel 5 bei Suse derselbe wie bei RedHat > > ist. Also kommt es im Endeffekt aufs selbe raus. Und da finde ich IMHO > > den Debianway am zufriedenstellendsten, denn da ist es Sache des > > Administrators. Wie kommst du au�erdem darauf, das das kein Standard > > ist, denn Michael Bramer hat sogar die relevanten Teile der Policy > > gepostet. Das ist doch Standard genug, wenn es in der Policy steht. Da > > jeder Distributor sowieso macht, was er will, mu� man halt schauen, > > was sich am Ende durchsetzen wird. > > Ich habe nicht gesagt, dass alle anderen Distris zusammen eine L�sung > haben, sondern jede ihre eigene L�sung. Die anderen Distris nutzen aber > ihre Runlevel und das auch dokumentiert. > Wenn ich an einer SuSE Maschine hocke, dann kann ich davon ausgehen,
> dass bei init 5 X gestartet wird und bei init 2 das Netz abgeklemmt > wird, sollte es so ein Administrator Individuum nicht total zerw�rfelt > haben. Bei Debian kannst du davon ausgehen, das alle Runlevel (2-5 meine ich jetzt) gleich sind. Wenn der lokale root nichts ge�ndert hat, was in >95% der F�lle nicht der Fall sein wird. > Die Aussage der Debian Policy kann man ja zu den Runlevel 2-5 vergessen: > "By default `update-rc.d' will start services in each of the multi-user > state runlevels (2, 3, 4, and 5) and stop them in the halt runlevel" > Was sagt uns das nun. Praktisch nichts. Entweder soll es heissen, dass > alle runlevel gleich sind (will start all services) oder dass man machen > kann was man will (will start any services). (letzteres kann man ja > sowieso immer) falsch. Nach der Policy _mu�_ jeder Package Maintainer update-rc.d benutzen und damit ist jeder Runlevel gleich. Der lokale root kann Sachen �ndern und diese �nderungen werden dann auch nicht von Debian �berschrieben. Was ist also das Problem... btw: bei Debian 'kennen' bzw. 'bemerken' 95% der User nichts von den Runlevels. und von den Restlichen 5% �ndern keine 50% die Runleveles. Der Grundsatz ist doch ganz einfach: was installiert ist, wird gestartet. Wenn also einer kein xdm oder fingerd haben m�chte: apt-get remove xdm bzw. fingerd macht das schon... > Das ist nicht zufriedenstellend und daf�r brauche ich keine Distri. f�r was? Die Debian _ist_ sauber ... > Weshalb werden die Runlevel bei Debian nicht ordentlich benutzt? > Vorteile sehe ich dadurch keine, nur Nachteile. was wird unordentlich benutzt? Sorry, ich sehe z.Z. nur Ordnung (in gegensatz zu meinen Zimmer...) Gruss Grisu -- Michael Bramer - a Debian Linux Developer http://www.debsupport.de PGP: finger [EMAIL PROTECTED] -- Linux Sysadmin -- Use Debian Linux "Man soll alles so einfach wie m�glich machen, aber nicht einfacher." -- Albert Einstein
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