On Sat, 18 Sep 1999, Paul Seelig wrote: > [ Bereitstellung einer Infrastruktur für Updates von "stable" ]
Ich denke, es ist hohe Zeit so etwas anzugehen. Die langen Updatezyklen sind ein ständiges Ärgernis von Debian. Allein die eingefrorene Periode dauert ewig. Und ehe die nächste Version fertig ist, sind zwei oder drei wichtige Versionssprünge von wichtigen Applikationen erschienen. Dummerweise kommen jetzt kurz hintereinander zwei inkompatible libc Versionen, so daß nicht einfach Pakete aus unstable installiert werden können. Eine Lösung, die ich mir vorstelle, ist das Trennen von Betriebssystem und Anwendungen. Zum Betriebssystem zählen der Kernel, die libc, perl, wichtige Dämonen, die shell's, Netzwerkanwendungen, also alles was man benötigt, ein Minimalsystem inklusive Netzwerkunterstützung zu installieren. Dieser Schnitt ist eventuell nicht an allen Stellen klar zu definieren und kann sicherlich an unterschiedlichen Stellen gezogen werden (X oder doch nicht, kde/gnome ...), aber kommerzielle Betriebssysteme werden auch nicht mit Applikationen ausgeliefert. Die Applikationen werden dann nur noch als Supplement der Kerndistribution ausgeliefert, die dann ganz nebenbei wegen des drastisch verringerten Umfangs öfter neu erscheinen kann. Nils ------------------------------------------------ Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine E-Mail an [EMAIL PROTECTED] die im Body "unsubscribe debian-user-de <deine emailadresse>" enthaelt. Bei Problemen bitte eine Mail an: [EMAIL PROTECTED] ------------------------------------------------ Anzahl der eingetragenen Mitglieder: 739

