Volker Ossenkopf <[EMAIL PROTECTED]> writes:

> Das widerspricht m.E. nach der GPL. Wenn Ihr die Potato-Binaries
> verkaufen wollt, muesst Ihr auch zu einem angemessenen (Selbst-
> kosten-)Preis Zugriff auf die Sourcen geben, also zumindest eine
> dritte, wenig teurere Version als das erste Paket  mit Sourcen
> anbieten.

"Selbstkosten-Preis" ist leider ein Gummiparagraph. Man kann
problemlos eine Rechnung aufmachen, wonach alles unter 200 DM
Selbstkosten-Preis ist. Stundensatz für das Brennen der CD-R
(single-speed), Kosten des Brenners, der ja bei dem utopischen Preis
nur einmal in Monat genutzt wird, Bank-Safe für das Aufbewahren der
Original-CD ...

Da dies durch die Worte der GPL einfach nicht ausreichend definiert
ist, gibt es jedem Anbieter die Möglichkeit, sein Verhältnis zum
"Geist" der GPL zu demonstrieren.

Daß insbesondere bei einer unstable-Version die Quellen wichtig sind,
damit man hier wahrscheinlichere Probleme selbst beheben kann, wurde
bereits aus Anlaß einer früheren JFL-binary-only-unstable (hamm+KDE?)
auf dieser Liste diskutiert.

        Sven
-- 
Sven Rudolph <[EMAIL PROTECTED]>                http://www.sax.de/~sr1/
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