Holger Rauch <[EMAIL PROTECTED]> writes: > Die Aussage stammt nicht von mir, sondern von Stefan Nobis. Auch auf meine > Anfragen hin hat er mir das nicht konkreter beantworten wollen/koennen.
Solche Verleumdungen muss ich mir nicht bieten lassen. Ich habe zu deinen ziemlich platten Kritikpunkten an NT, die teilweise sogar falsch waren, eine recht lange Antwort geschrieben. Wenn du die nicht verstanden hast, dann ignoriere sie halt, aber hier oeffentlich ueber mich herzuziehen ist nicht gerade die feine englische Art. Ist das eigentlich dein uebliches Diskussionsniveau? > > Im Netzwerk kann NT imho schon ganz schön sicher sein. > > Gut, aber welcher Mehraufwand muesste im Vergleich zur Konfiguration eines > Unix-Systems erbracht werden? Wenn ich bei bestehenden > Sicherheits-Anforderungen ein NT-System ungefaehr gleich sicher wie ein > Unix-System machen will (bezogen auf Sicherheit gegen unbefugte Zugriffe), Tja, und was soll das sein? Sicherheit an sich ist ein Leerwort. Sicherheit ist immer relativ, bezogen auf eine bestimmte Situation oder einen bestimmten Zustand. Absolute Sicherheit gibt es nicht, allein schon aus dem Grund, dass es schwer sein duerfte, dies inhaltlich zu fuellen, sofern man Benutzbarkeit nicht gleich ausschliessen will. Und insofern ist deine obige Aussage Unsinn. Mal abgesehen davon sehe ich den Mehraufwand nicht. Der wesentlich Aufwand besteht naemlich in der Planung des Netzes, Aufstellung von Sicherheitsregeln, Anforderungsprofilen und dergleichen mehr. Und wenn ich das alles fertig habe, dann kommt irgendwann mal die Umsetzung. Und da wird etwas fuer ein Netzwerk umgesetzt, in dem i.d.R. diverse BS vorhanden sind. Aber nehmen wir ruhig mal ein konkretes Beispiel: Ein Gatewayrechner hinter dem ein LAN haengt und der den Internetzugang vermittelt. Na ja, da installiere ich halt Firewall.1 und dann ist's egal, ob da Linux oder NT als BS laeuft. Wieso muss also die NT-Konfig zwangslaeufig aufwendiger sein? Hast du ueberhaut praxisrelevante Erfahrung? Und zwar mit *beiden* Systemen? Ich habe nur sehr, sehr wenig Erfahrung, aber ich lasse mich ja auch nicht zu solch atemberaubenden Thesen hinreissen. > ist, dass es kein Standard-Werk dazu gibt. Solche Probleme hinsichtlich > der Transparenz habe ich prinzipiell bei Linux nicht, weil es fuer die > meisten Themen man pages, info pages, HOWTOs oder sonstige Doku gibt. Und Solche Texte und Hilfen gibt es auch fuer Windows -- vielleicht nicht im selben Umfang, aber das wuerde ich auch erst behaupten, wenn ich das mal ganz konkret verglichen habe. Du forderst von mir Beispiele, wirfst mir hier vor, ich waere nicht konkret, und du wirfst hier schlicht mit Vorurteilen und Allgemeinplaetzen um dich. > Diese fehlende Transparenz bei NT fuerht dazu, dass der admin wesentlich > laenger braucht als bei Linux (bzw. auch Unix allgemein; auch hier gibt es Das ist doch so schlicht falsch. Wenn ich fuer jede Kleinigkeit den Kernel-Source konsultieren muesste, dann haette ich wohl nicht eben 2 Linux-Server neu aufgesetzt. Und ich habe schon NT-Netze ans Laufen gebracht und zwar ein paar anspruchsvollere Sache (Schulungsraeume, Remote-Boot und aehnliches), ohne jegliche Vorkenntnisse, d.h. ich hab mich mit der NT-CD und einem Buch fuer NT vor'n Rechner gesetzt und losgelegt. Da hat meine erste Begegnung mit Linux aber laenger gedauert. So, jetzt habe ich dir mal konkrete Beispiele aus meiner eigenen Praxis gebracht. Und von daher kann ich deiner Argumentation, NT waere aufwendiger in der Administration, nicht folgen. Und mit Win2000 sind wieder sehr viele der bisherigen Probleme weg, z.B. ist Win2000 problemlos fernadministriebar, ohne zusaetzliche Kosten. Nochmals zum Abschluss: Ich bin kein NT-Fan und ich bin mir vieler Vorteile von Linux gegenueber NT bewusst. Aber dieses dauernde NT-Bashing und die Linux-Glorifizierung kotzt mich an und zeugt letztlich doch nur von Dummheit und fehlender Sachkenntnis, denn auch NT hat einige sehr interessante Dinge zu bieten. -- Until the next mail..., Stefan. ------------------------------------------------ Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine E-Mail an [EMAIL PROTECTED] die im Body "unsubscribe debian-user-de <deine emailadresse>" enthaelt. Bei Problemen bitte eine Mail an: [EMAIL PROTECTED] ------------------------------------------------ Anzahl der eingetragenen Mitglieder: 729

