Niklas Matthies <[EMAIL PROTECTED]> writes: > einwählt. Merkwürdigerweise scheinen aber immer irgendwelche Pakete > irgendwo steckenzubleiben, die dann wiederholt im Abstand von jeweils > ein paar Minuten den pppd wieder zum einwählen bewegen; und zu diesen
Das Problem: Du willst eigentlich automatischen Verbindungsaufbau und kein echtes dial-on-demand. Letzteres beudeut nämlich, dass du eine transparente Layer-2 Verbindung (nach OSI-Schichtenmodell) hast, also alle Protokolle/Anwendungen höherer Schichten (inkl. des TCP/IP-Stacks) überhaupt nicht wissen, ob sie es mit einer Wähl- oder einer Festverbindung zu tun haben. Dazu gehört dann natürlich auch, dass sich die IP-Adresse nicht ändert (dafür ist kein mir bekannter TCP/IP-Stack und auch keine mir bekannte Anwendung ausgelegt). Wenn du jetzt einfach die Verbindung dicht machst, bekommt das der TCP/IP-Stack nicht mit und er macht munter mit allem weiter, womit er gerade so beschäftigt war. Jetzt die traurige Nachricht: Windows9x kann nur automatischen Verbindungsaufbau und kein DoD und Linux kann nur letzteres. (Win ist da übrigens ganz rabiat: Wenn die Verbindung geschlossen wird, werden alles Sockets gekillt und ohne Socket kann ein Programm nichts mit IP machen.) > Zeitpunkten läuft absolut kein Prozess, der diese Pakete losgeschickt > haben könnte. Weiß jemand wie man noch genauer untersuchen könnte, woher > (warum) die Pakete kommen? (Tcpdump ist mir bekannt, das hilft mir aber Das sind einfach die Pakete der bestehenden Verbindungen. Dagegen kann man leider effektiv nichts machen. netstat -n dürfte dir da ein paar Hinweise über die schuldigen offenen Verbindungen geben. > dafür verantwortlich sein könnten? Hat jemand pppd mit on-demand-dialing > erfolgreich laufen, wo kein solcher Effekt auftritt (ob mit pppoe oder Wenn man echtes DoD hat, *will* man doch gerade diesen Effekt: Transparenten Netzzugang, d.h. wenn eine Anwendung plaudern will, darf sie ungestört und ungehemmt plaudern. Alles andere ist automat. Verbindungsaufbau aber kein DoD. -- Until the next mail..., Stefan. ------------------------------------------------ Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine E-Mail an [EMAIL PROTECTED] die im Body "unsubscribe debian-user-de <deine emailadresse>" enthaelt. Bei Problemen bitte eine Mail an: [EMAIL PROTECTED] ------------------------------------------------ Anzahl der eingetragenen Mitglieder: 735

