> Nicht ganz, isapnp ist dann noetig, wenn das Mobo-Bios der Karte die > falschen Werte zuweist (bei "PnP OS installed = no") bzw. wenn das > Bios gar keine Ressourcen zuweist ("PnP OS installed = yes").bei mir ist PnP Os=yes eingestellt.
Wenn Du ausschliesslich Linux auf dem Rechner hast, schalte das mal um auf "PnP OS=no" (und setze auch gleich mal "Reset Configuration Data" auf "Enabled"). Das gibt dem Bios zu verstehen, dass ein nicht-PnP-taugliches Betriebssystem installiert ist und das Bios verteilt die Ressourcen. Wenn der Eintrag "PnP OS=yes" lautet, dann geht das Bios davon aus, dass ein PnP-fähiges OS installiert ist und überlässt die gesamte Konfiguration dem Betriebssystem. Es ist bei Linux ganz gut, wenn das Bios alle PnP-Sachen initiali- siert (also "PnP OS installed = no"). Was nicht passt, biegt man anschliessend selbst hin (isapnp).
>><M> Sound card support >><M> OSS sound modules >><M> 100% Sound Blaster compatibles (SB16/32/64, ESS, Jazz16) support >><M> FM synthesizer (YM3812/OPL-3) support Ist alles so eingestellt. Ich hatte nur zusätzlich die OSSSofttablewaveengine als Modul installiert.
Macht nix, die ist harmlos.
> (ganz im Gegensatz zur älteren "echten" SB16)! Aus dem pnpdump > muesste das ersichtlich sein. Entweder dma16 auf den gleichen Kanal > wie den ersten DMA setzen oder den dma16 ganz weglassen. > Den Modulen (siehe oben) musst Du natuerlich die Werte mit auf > den Weg geben, auf welche Du die Karte mit isapnp eingestellt hast.
Ich habe den dma16 noch auf Kanal 5. Unter RH war das damals auch so eingestellt. PnPdump hat ebenfalls keine abweichenden Angaben gemacht.
pnpdump zeigt zeigt Dir ausschliesslich die _moeglichen_ Parameter, also welches logische Geraet der Soundkarte (die Karte hat ja mehrere "Untergeraete", wie SB16-Teil, Adlib-Teil, Gameport, usw.) welche Ressourcen in Anspruch nehmen _kann_. Fuer den zweiten DMA-Kanal des SB16-Teils duerfte der IRQ5 gar nicht angeboten werden. Vorschlag: Stelle mal im Bios "PnP OS installed = no" und "Reset Configuration Data = enabled" ein, starte den Rechner neu und mache mal ein "pnpdump > isaconf.txt" und schicke mir mal diese isaconf.txt...
> Dann waeren noch ein paar Sachen zu klären, wie z.B. Mixer- > einstellungen und ganz besonders die Sache mit dem automatischen > Einstellen der Mixerwerte beim erneuten auomatischen Laden der > Soundmodule, ist aber alles halb so wild... Sobald ich in der Kommandozeile von sawfish "gmix" starte, kommt eine Fehlermeldung von alsa-sond, dass es die Soundkarte nicht gefunden hat.
Genau, weil Du nach obiger Anleitung die KERNEL-Soundtreiber (= OSS- Treiber) und nicht die ALSA-Soundtreiber benutzt.
Hier habe ich auch schon Fragen: Ich habe /etc/modutils/alsa umbenannt. Die Alsa-Pakete habe ich noch nicht deinstalliert, da diverse Abhängigkeiten mit anderen Programmen bestehen (ich glaube esd, balsa, etc....libesd.0....).
Wenn Du die Kerneltreiber benutzt, muss alles, was mit ALSA zu tun hat, raus! Dazu gehört u.a. (falls Du es installiert hast): libesd-alsa0-dev -> ersetzen durch libesd0-dev libesd-alsa0 -> ersetzen durch libesd0 alsa-souce alsautils esound-alsa -> ersetzen durch esound libfreeamp-alsa -> ersetzen durch libfreeamp-esound alsa-base alsa-headers alsaconf alsalib0.3.0 alsaplayer (kannst Du eventuell drinnenlassen) alsaplayer-alsa alsaplayer-esd (kannst Du eventuell drinnenlassen) alsaplayer-oss (kannst Du eventuell drinnenlassen) Wir sollten zunächst einmal den Sound auf der Konsole funktions- tüchtig bekommen. Wenn das klappt, ist X eigentlich kein Problem mehr. Als Mixer wuerde ich dir zunächst "aumix" empfehlen, der ist hervorragend für die Konsole geeignet. Wenn das funzt, kann man ihn später wieder rausschmeissen...
Was brauche ich, um gnome, respektive sawfish, und die Kommandozeile mit sound auszustatten? Ist der ESD notwendig oder kann ich alles, was mit alsa in Abhängigkeit steht runterschmeißen? Da ich mit gnome noch nicht so vertraut bin, kenne ich die Architektur nicht so recht.
Also Gnome und Enlightment und Sawfish und was auch immer funktioniert prima mit den Kerneltreibern. Der ESD ist nur der Sound-Daemon fuer den Enlightment und der ESD greift selbst auf die Soundkartentreiber zurueck, ob jetzt die OSS-Treiber (= Kernel-Treiber) oder die ALSA-Treiber. Wenn Du die OSS-Treiber vom Kernel nimmst, installierst Du den "esound", wenn Du die ALSA-Treiber nimmst, installierst Du den "esound-alsa" ...
Jan 11 06:37:48 meister kernel: YM3812 and OPL-3 driver Copyright (C) by Hannu Savolainen, Rob Hooft 1993-1996 enabled
hmm, nur der Adlib-Treiber, der eigentliche SB-Treiber ist nicht da, das liegt garantiert an der isapnp.conf...
2) cat /dev/sndstat sagt: OSS/Free:3.8s2++-971130 Load type: Driver loaded as a module Kernel: Linux meister 2.2.17 #18 Sun Jan 8 20:21:13 CET 2006 i586 Config options: 0 Installed drivers: Card config: Audio devices: Synth devices: 0: Yamaha OPL3 Midi devices: Timers: 0: System clock Mixers:
sag' ich doch, kein SB-Treiber geladen, das kann fast nur noch die isapnp.conf sein...
3) Eintrag in /etc/modutils/oss lautet: alias char-major-14 sb post-install sb modprobe "-k" "opl3" options sb io=0x220 irq=5 dma=1 dma16=5 mpu_io=0x330 options opl3 io=0x388
was man dort eintraegt ist halt abhaengig von der _richtigen_ isapnp.conf :-)
4) folgende Dateien sind unter /etc/modutils noch vorhanden: -rw-r--r-- 1 root root 1025 Jan 1 12:26 #aliases# -rw-r--r-- 1 root root 432 Dez 28 13:23 0keep -rw-r--r-- 1 root root 1063 Jan 1 18:58 aliases -rw-r--r-- 1 root root 1014 Dez 28 13:23 aliases~ -rw-r--r-- 1 root root 668 Jan 8 2006 alsa-alt drwxr-xr-x 2 root root 1024 Jul 5 2000 arch -rw-r--r-- 1 root root 47 Jan 8 2006 hisax -rw-r--r-- 1 root root 29 Jan 3 12:00 lp -rw-r--r-- 1 root root 29 Jan 1 16:53 ne2k-pci -rw-r--r-- 1 root root 162 Jan 10 22:53 oss -rw-r--r-- 1 root root 260 Dez 28 13:23 paths -rw-r--r-- 1 root root 24 Dez 28 22:14 sb -rw-r--r-- 1 root root 494 Dez 28 13:23 setserial -rw-r--r-- 1 root root 176 Jan 7 14:55 sndconfig-alt -rw-r--r-- 1 root root 123 Jan 3 12:03 sound-alt Die Dateien, die die Bezeichnung *-alt aufweisen, habe ich umbenannt, da ich sie von Hand (analog zu einem anderen Debianrechner) angelegt hatte.
Vorsicht: Debian erstellt seine Modulkonfiguration aus ALLEN Dateien aus diesem Verzeichnis, egal wie sie heissen!!! Erstelle Dir ein Verzeichnis /etc/modutils.bak und _verschiebe_ die alten und nicht benoetigten Dateien dorthin! Unter /etc/modutils duerfen nur die benoetigten Dateien stehen! Was steht eigentlich in der Datei "sb"? Das (eigentlich gute) Debian-Modulkonfigurationssystem sieht so aus: Die Modulkonfiguration steht wie bei jedem Linux in /etc/modules.conf. Weil diese Datei aber früher oder später im Chaos endet und bei umfangreichen Konfigurationen da niemand mehr durchblickt, laeuft das bei Debian so, dass die Modulkonfiguration vom Nutzer im Ver- zeichnis /etc/modutils in Dateien eingetragen wird. Der Nutzer kann also z.B. dort einfach eine Datei "sound" (bei Dir heisst die "oss") anlegen und dort alles das reinschreiben, was mit seinen Soundmodulen zu tun hat. Ich habe z.B. noch eine "joystick" und eine "ftape" und was weiss ich, und zum Schluss fuehrt der Nutzer ein "update-modules" aus und Debian erstellt aus ALLEN in /etc/modutils befindlichen Dateien die eine grosse Datei namens /etc/modules.conf. Der Vorteil ist eben, dass man auch bei "kranken" Konfigurationen noch den Durchblick behaelt... Vorsicht
5) Wenn ich ein Programm wie gramofile oder xmms starte, kommt der Hinweis, dass /dev/dsp nicht gefunden wurde. Das Device ist allerdings vorhanden.
Ist ok, aber erst der (aktivierte) SB16-Treiber stellt das Device zur Verfuegung. Wie schon geschrieben - eine Soundkarte besteht aus mehreren "logischen Geraeten", da gibt es einen Treiber fuer den SB-Teil, einen fuer den Adlib-Teil, einen fuer den Joystick- Port usw...
6)Weißt Du ob die SBLive Play 5.1 PCI mit EMU10k1 unter Debian läuft (mit alsa oder ohne)?
Also, im aktuellen (2.2.18 original) Kernel ist ein Treiber für den EMU10k1 vorhanden, inwieweit das jedoch alles laeuft - keine Ahnung ...
Danke.....Thomas --------------------------------------- Diese Mail wurde mit XFMail unter Debian 2.2 erstellt
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