* Stefan Blechschmidt <[EMAIL PROTECTED]> [2001-04-21 13:30]: > Zu den Anfangszeiten der Computerei wahr alles offen, bis einige Leute > Geldgierig wurden. Das ganze kennen wir wohl unter den Namen M$.
Was bitte ist daran verwerflich, Menschen Güter und Dienstleistungen zu verkaufen und nicht zu schenken? Niemand zwingt Dich, ein kommerzielles, propritäres, closed source Produkt zu kaufen. Hey, viele Innovationen oder deren Zugänglichkeit für Otto Normalverbraucher haben wir diesen "geldgierigen" Leuten zu verdanken, das Internet etwa. Ich nutze es seit '89, aber wer hat es dem Durchschnittsbürger zugänglich gemacht? Daß Open Source für Infrastrukturprojekte finanziell sinnvoll sein kann (man verdient dann an Beratung, Support und kunden- spezifischen Anpassungen), sehe ich auch, aber für einfach zu bedienende Consumer-Software? Für Onkel Heinz und Oma Erna? Von was sollen denn die Softwareentwickler leben? Ist Dir bewußt, wie schlecht es da im Linux-Markt aussieht? Manche Menschen müssen auch eine Familie ernähren, sind keine Studenten und erwarten einen gewissen Lebensstandard. Verschenkst Du auch alles, was Du erarbeitest und lebst von Almosen? Wenn die Dateiformate offengelegt sind, habe ich jedenfalls kein Problem damit, auch kommerzielle closed source Software zu verwenden. Ich bin also sehr gespannt, ob sich TheKompany z.B. mit Kapital etablieren kann... Cheers, Nils -- Information wants to be $19.95 -- ----------------------------------------------------------- Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine E-Mail an [EMAIL PROTECTED] die im Subject "unsubscribe <deine_email_adresse>" enthaelt. Bei Problemen bitte eine Mail an: [EMAIL PROTECTED] ----------------------------------------------------------- 793 eingetragene Mitglieder in dieser Liste.

